Kongo: 30 Tote bei Angriff auf Rebellen

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Truppen der Vereinten Nationen und der Demokratischen Republik Kongo haben offiziellen Angaben zufolge bei einem Angriff auf eine Rebellenhochburg 30 Aufständische getötet.

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1800 Soldaten hätten den Ort Nioka im Osten des Landes eingenommen, sagte ein UNO-Sprecher am Samstag. Demnach wurden sie bei dem mehrtägigen Einsatz von Kampfhubschraubern unterstützt. Er richtete sich gegen eine Gruppe von 500 Milizionären unter der Führung von Peter Karim, die den Ort als Basis für Angriffe genutzt hatten.

Unterdessen teilten die Behörden mit, dass 83 Prozent der Wähler bei einem Referendum am vergangenen Sonntag für die neue Verfassung gestimmten hätten. Die Ergebnisse beruhten auf der Auszählung von fast drei Viertel aller Wahlzettel, erklärte die Unabhängige Wahlkommission.

Vertreter der Verfassungsgegner kündigten an, das Plebiszit anzufechten. Die Befürworter hätten nur mit Hilfe internationaler Unterstützung gewonnen, sagte Sprecher Franck Diongo. Beobachter der Europäischen Union hatten die Abstimmung als fair und frei bezeichnet.

Mit dem Referendum und späteren Wahlen soll im ehemaligen Zaire ein Schlussstrich unter den jahrelangen Bürgerkrieg gezogen werden, bei dem fast vier Millionen Menschen ums Leben kamen. Obwohl der Konflikt 2003 offiziell endete, kämpfen bewaffnete Gruppen immer noch in weiten Teilen des Landes. Dabei geht es auch um die Verteilung der Bodenschätze.

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