Wasserversorgungsanlagen werden auf Vordermann gebracht

Von Gemeindereporter Doris Burtscher
Akt.:
Wasserversorgung Klösterle
Wasserversorgung Klösterle - © Gemeinde Klösterle
Klösterle investiert in millionenschwere Infrastrukturverbesserungen.

Bei einer Überprüfung der Wasserversorgungsanlagen der Gemeinde Klösterle wurde festgestellt, dass die Leitungen in den Gemeindebereichen Dörfle, Wilden, Danöfen und Kraftwerksiedlung den Anforderungen nicht mehr entsprechen. Diese Wasserversorgungsanlagen werden in zwei Bauabschnitten erneuert und die Hochbehälter saniert. Damit werden die Wasserversorgungsanlagen in diesen Bereichen dem neuesten Stand angepasst. Um dies zu gewährleisten werden insgesamt ca. 7,3 Kilometer Trinkwasserleitungen und 2,1 Kilometer Steuerkabel neu verlegt. Im selben Zuge werden 4,4 Kilometer Glasfaserleitungen im Rahmen des staatlichen Ausbauprogrammes für Breitbandinternet mitverlegt. Der Hochbehälter Danöfen wird einer Kernsanierung unterzogen. Der Bauabschnitt I sieht eine Baukostensumme von insgesamt 2,5 Millionen Euro vor. Derzeit erfolgt die Wasserversorgung des Ortsteils Rauz durch zwei private Versorger. Aufgrund der geringen Quellschüttung in den Wintermonaten kann die Versorgungssicherheit während der Wintersaison nicht gewährleistet werden.

 

Neues Leitungsnetz

Außerdem befinden sich die Bauwerke in einem schlechten Zustand. Das Projekt sieht eine Neufassung der Quelle Valfagehr, einen neuen Hochbehälter und ein neues Leitungsnetz vor. Die Löschwassersituation soll durch die Situierung mehrerer Löschwasserhydranten deutlich verbessert werden. Durch die bereits erfolgte Mitverlegung der Trinkwasserleitungen im Zuge der Neutrassierung der L197 und der Bauarbeiten an der Flexen- und Albonabahn II konnten wesentliche Kosteneinsparungen erzielt werden. Bereits nach der Schneeschmelze im Frühjahr soll mit dem Bau der restlichen Anlagenteile begonnen werden. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro. Das Projekt wird durch Förderungen des Landes und Bundes sowie durch die Beteiligung der Anschlusswerber im Bereich Rauz mitfinanziert. Um die Nutzung der Valfagehr-Quellen sicherzustellen, wurde mit der Gemeinde Gamprin als Grundeigentümerin ein unbefristeter Quellnutzungsvertrag abgeschlossen.

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


Aktuelle News

- "Burka-Verbot": Polizei will "... +++ - Vorarlberg: Skurrile Anzeige a... +++ - Erste Eindrücke des Street Foo... +++ - Vorarlberg: S.I.E eröffnete of... +++ - Bildungskonferenz in Vorarlber... +++ - Volkspartei möchte "bürgerlich... +++ - Vorarlberg: FPÖ bezeichnet ÖVP... +++ - Motto-Party statt Gala: 7. Auf... +++ - Ausgeglichenes Budget bleibt o... +++ - Die Benzinspur zerrinnt im Was... +++ - Nach fast fünf Jahrzehnten: My... +++ - Wasserrettung übt dieses Woche... +++ - Vorarlberg: SPÖ will Heizkoste... +++ - Vorarlberg: Austria Lustenau p... +++ - Vorarlberg: Erntedankfest in B... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen

Klösterle.
VOL.AT

Suche in Klösterle

Suche filtern

Neues aus Klösterle