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9. Juli 2009 06:32; Akt.: 9.07.2009 06:32

Klien soll bei BMW ans Steuer

Christian Klien hat einen Fahrervertrag für 2010 Christian Klien hat einen Fahrervertrag für 2010 - © BMW
Der Hohenemser dürfte 2010 beim Formel-1-Rennstall zum Stammpiloten aufsteigen.

 (20 Kommentare)

Unruhige Zeiten in der Formel 1. Nicht nur wegen der Streitigkeiten zwischen dem Motorsport-Weltverband FIA und den in der FOCA organisierten Teams, die längst noch nicht vom Tisch sind. Mit dem Deutschland-Grand-Prix, in diesem Jahr am Nürburgring, beginnt auch wieder die Transfersaison - und Christian Klien ist gut im Geschäft. Der Hohenemser besitzt angeblich bei BMW-Sauber einen Vertrag, der ihm für 2010 einen Fixplatz als Fahrer garantiert. Er selbst will - und darf - dementsprechende Meldungen nicht kommentieren. “Über den Transfermarkt zu reden ist noch viel zu früh.”

Heidfelds Zeit zu Ende

So gut wie sicher ist: Nick Heidfelds Zeit bei BMW ist abgelaufen. Der 32-jährige Deutsche mit Wohnsitz Schweiz hat sich nach fünf Saisonen mit (zu) wenigen Erfolgen abgenützt - und er bringt sich auf dem Transferkarussell selbst in Position: “Man unterhält sich mit verschiedenen Teams, nicht nur mit BMW”, sagt er dem Internetportal Motorsport-total. Kliens Vertrag mit der BMW-Sauber-AG mit Sitz im schweizerischen Hinwil läuft seit dem letzten Jahr und soll bis 2011 geregelt sein. Nach zwei Saisonen als Test- und Ersatzfahrer ist im Kontrakt festgehalten, dass Klien für 2010 und 2011 einen der beiden Fahrerplätze bekommt. Der Haken: Aktuell steht die Zukunft von BMW-Sauber in der Formel 1 in den Sternen. Der Mutterkonzern erwirtschaftete im ersten Quartal einen Verlust von 150 Mill. Euro - und noch in diesem Monat geht es bei einer Vorstandssitzung in München um die Zukunft der Formel-1-Abteilung. Teamchef Dr. Mario Theissen hat sportlichen Erklärungsnotstand, die Piloten Heidfeld und Robert Kubica stehen in der WM mit den bescheidenen Plätzen 12 und 15 da.

Bleibt nur der Motor?

Theissens Gegner innerhalb des BMW-Hauptquartiers wetzen längst die Messer. In der Tourenwagen-WM ließe sich das Engagement des bayrischen Automobilproduzenten besser darstellen, wird argumentiert. Und der Motor könne innerhalb der Formel 1 an potenzielle Interessenten weitergegeben werden. Mehr als 200 Mill. Euro Budget und 1000 Mitarbeiter hat BMW im Königsklasse-Projekt gebunden.


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