VIPs besuchen Religionsunterricht

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Vorarlberger Persönlichkeiten besuchen SchülerInnen im Religionsunterricht. Vorarlberger Persönlichkeiten besuchen SchülerInnen im Religionsunterricht. - © Kath. Kirche Vorarlberg
„...und wofür brennst du?“ 35 Persönlichkeiten aus Vorarlberg besuchen Ende November 2500 SchülerInnen im Religionsunterricht. Das Thema – die ganz alltägliche Berufung.

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Feldkirch (PDF) 2500 Schülerinnen und Schüler an Vorarlbergs Höheren Schulen gehen vom 21. bis zum 30. November 2011 im Rahmen des Religionsunterrichtes der Frage nach: „...und wofür brennst du?“. Spannende Referentinnen und Referenten wie Caritasdirektor Peter Klinger, Pastoralamtsleiter Walter Schmolly, die Islambeauftragte der Diözese Elisabeth Dörler, Diakon Elmar Stüttler oder Ordensschwestern verschiedener Klöster, besuchen SchülerInnen an 25 Höheren Schulen des Landes. In mehr als 120 Unterrichtsstunden erzählen sie, was ihnen in ihrem Leben wichtig ist, welche Rolle der Glaube dabei spielt und warum sie sich beispielsweise für einen sozialen oder kirchlichen Beruf entschieden haben. Die Referentinnen treten so in einen offenen Dialog über Grundfragen des Lebens mit den Schülerinnen ein.

Packende Lebensgeschichten über Gott und die Welt
Ordensschwester Rita Maria von den Klaraschwestern in Bregenz berichtet, warum sie ins Kloster ging, obwohl sie ihren Traummann schon längst gefunden hatte. Der Krankenhaus-Seelsorger Gerhard Häfele aus Hohenems erzählt, wie er in seinem beruflichen Alltag kranke und sterbende Menschen in ihren letzten Stunden begleitet und wie es kam, dass sich seine Berufung in der Kläranlage zu klären begann. Diakon Elmar Stüttler verrät, dass ein Prozent Hilfe besser ist als 100 Prozent Mitleid und Margaritha Matt von der youngCaritas überrascht, dass sie eigentlich Opernsängerin werden wollte. Warum sie all ihre Pläne „über Bord geworfen“ hat und heute mit Kindern und Jugendlichen Projekte für Menschen in Not leitet, erzählt sie im Religionsunterricht.

„2500 neue Wege“
Das Projekt „...und wofür brennst du?“ will das Gespräch über Lebenstraum, Berufung & Traumberuf unter den jungen Menschen eröffnen, sagt Martin Fenkart, Referent für Berufungspastoral der Diözese Feldkirch. Er ist davon überzeugt, dass jeder Mensch über die vielen verschiedenen Talente hinaus eine ganz eigene Berufung hat. Wer sie gefunden hat, kann Sinn und letztlich Glück im Leben erfahren. Papst Benedikt sagt, dass es so viele Wege zu Gott wie Menschen gibt. „Somit dürfen wir in den kommenden Tagen über 2500 neue Wege zu Gott entdecken. Darauf freuen wir uns und sind schon gespannt,“ meint Martin Fenkart.

www.facebook.com/meineberufung
Zeitgleich zu den Besuchen im Klassenzimmer startet auf www.facebook.com/meineberufung und auf www.kath-kirche-vorarlberg.at/berufung ein reger Austausch rund um das Thema „Traumberuf“ & Engagement.

Auf der Internetseite findet man 12 Kurzvideos mit Portraits von Frauen und Männern aus Vorarlberg, die sich heute in Kirche und Gesellschaft für unser Land engagieren. Unter ihnen: Fußballprofi Manuel Honeck. Er meint, dass er seinen Ball mit, durch und für Gott kickt. Pastoralassistentin Carmen Nachbaur aus Fraxern verrät, dass in der Bibel 365 Mal der Satz steht: „Fürchte dich nicht!“ - für jeden Tag 1 Mal und die junge Theologiestudentin Anna-Sophia Bilgeri gibt mit charmantem Wälderdialekt Einblick in das Innsbrucker Uni-Leben.

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