GroupGroupCombined ShapePage 1Page 1Combined ShapePage 1Triangle Fill 1BitmapFill 1Fill 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAA Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Kerry überraschend in Kabul eingetroffen

Kerry sucht nach Einigung nach Afghanistan-Wahl
Kerry sucht nach Einigung nach Afghanistan-Wahl
US-Außenminister John Kerry ist am Donnerstag zu einem nicht angekündigten Besuch in der afghanischen Hauptstadt Kabul eingetroffen. Ziel seines Besuches sei es, den Streit über das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in Afghanistan möglichst schnell beizulegen, sagte ein Vertreter der US-Delegation. Auch ein Treffen mit dem scheidenden Präsidenten Hamid Karzai ist geplant, hieß es aus Washington.
Stichwahl am 14. Juni
Abdullah erklärt sich zum Sieger


Kerry werde mit den beiden Kandidaten zusammenkommen, um einen Zeitplan für die Neuauszählung der Wahlzettel und die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit festzulegen. “Wir wünschen uns, dass die Amtseinführung möglichst bis Ende des Monats stattfindet”, sagte der US-Diplomat und verwies auf den für Anfang September geplanten NATO-Gipfel.

Bei dem Treffen in Wales wollen die Mitgliedstaaten über ihr weiteres Engagement in Afghanistan nach dem Ende der ISAF-Mission beraten. Es sei wichtig, dass die neue afghanische Regierung bis dahin handlungsfähig sei, betonte der US-Diplomat. “Es ist in unser aller Interesse, dass dies klappt.” Dies sei “schwierig, aber machbar.”

Die politische Lage in Afghanistan ist seit Wochen angespannt. Nach der Stichwahl um das Präsidentenamt hatte Ex-Außenminister Abdullah Abdullah geltend gemacht, dass sein Rivale, der frühere Finanzminister Ashraf Ghani, die Abstimmung durch Fälschungen “im industriellen Ausmaß” gewonnen habe. Unter Vermittlung von Kerry einigten sich die beiden Politiker Mitte Juli auf eine vollständige Neuauszählung aller Stimmen. Wegen eines Streits über Formalitäten kam es danach aber erneut zu Verzögerungen.

Die NATO will alle Kampftruppen bis Ende 2014 aus Afghanistan abziehen. Eine Ausbildungs- und Unterstützungsmission soll das Land dann in den folgenden Jahren weiter stabilisieren. Ein Abkommen über die Stationierung der Truppen wurde bisher nicht unterzeichnet, da Karzai dies seinem Nachfolger überlassen wollte.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  1. VOL.AT
  2. Politik
  3. Kerry überraschend in Kabul eingetroffen
Kommentare
Noch 1000 Zeichen