Kenia: Mehr als 120 Tote bei Unruhen

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Kenia: Mehr als 120 Tote bei Unruhen
Nach der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mwai Kibaki sind in Kenia bei neuen Ausschreitungen mehr als 120 Menschen getötet worden. Allein 46 Tote seien in die Leichenhalle der westlichen Stadt Kisumu eingeliefert worden, sagte ein Mitarbeiter.

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"Die Leichen wurde in der Nacht von Polizisten gebracht" und hätten Schusswunden gehabt. Sieben weitere Tote lägen in einem Krankenhaus zum Abtransport in die Leichenhalle bereit, berichtete ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP.

Zuvor hatte die Polizei von mindestens 18 neuen Toten gesprochen, die bei Unruhen in mehreren Orten im Westen des Landes ums Leben gekommen seien, davon sieben aus der Oppositionshochburg Kisumu. Damit wurden in der vergangenen Nacht insgesamt mindestens 64 Menschen bei Ausschreitungen in Kenia getötet.

Der oppositionelle Herausforderer Raila Odinga hatte für Montag zu einer großen Kundgebung im Zentrum Nairobis aufgerufen, um sich dort seinerseits zum Präsidenten zu erklären. Odinga und seine Anhänger gehen von Wahlbetrug aus. Die EU-Wahlbeobachter hatten von zahlreichen Unregelmäßigkeiten gesprochen. Die Polizei hat die Kundgebung verboten und mit der Festnahme Odingas gedroht.

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