Kein "kältefrei" auf ÖBB-Großbaustelle

Von VOL.AT/Sascha Schmidt
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Arbeiten trotz Kälte und Schnee. Arbeiten trotz Kälte und Schnee. - © VOL.AT/Sascha Schmidt
Lustenau - Obwohl die meisten Baustellen in Vorarlberg aufgrund der Kälte still standen, wurde der ÖBB-Streckenausbau zwischen St. Margrethen und Lustenau fortgesetzt.  

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Tag und Nacht wurde auch die letzten Wochen bei widrigsten Bedingungen (Baulos 1), bei der Rheinbrücke in Lustenau weitergearbeitet. Grund dafür ist der enge Zeitplan, der eine Gesamtfertigstellung für Ende Juli 2013 vorsieht. „Wir haben einige kleine Schwierigkeiten hinsichtlich des Antransports der Materialien und den Bauzuständen durchgestanden“, erklärt Karl Hartleinter von der ÖBB die Notwendigkeit, auch bei schlechter Wetterlage weiter zu arbeiten. Der Zeitplan sieht vor, dass bis Ende März die Hauptträger, die dann über den Rhein geschoben werden, fertiggestellt sind.

Mitarbeiter werden gefordert

Die Bahn sei grundsätzlich bemüht, ihre Termine einzuhalten. Da bis Ende März 2013 die Strecke in Betrieb genommen werden soll, müssen starke und strenge Maßstäbe gesetzt werden, um den Termin einhalten zu können. Deswegen sind die Arbeiter teilweise Tag und Nacht im Einsatz, weiß Hartleitner und meint weiter: „Es hat natürlich schon Pausen gegeben und zum Teil waren das auch unfreiwillige Pausen, weil manche Geräte nicht mehr funktioniert haben. Daher hat es schon einige Unterbrechungen gegeben und es wurde auch einige Tage nicht gearbeitet.“

Mehrere Baustellenbereiche

Neben den auf Hochtouren laufenden arbeiten an der Rheinbrücke und der Unterführung Bahnhofstraße/Höchsterstraße, sind nun auch die Arbeiten zwischen der Rheinbrücke und dem Bahnhof Lustenau voll im Gange. Da hier die Streckenhöchstgeschwindigkeit von bisher 60 auf 90 km/h angehoben werden soll, muss dieser Streckenteil „verflacht“ werden, was die Fahrzeit verkürzen wird.

Arbeiten trotz extremer Kälte

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