Junge Bregenzer Judokas die Besten

Junge Bregenzer Judokas die Besten
© Privat
Bei der finalen Runde des diesjährigen Schülercups in Dornbirn setzten sich Jungsportler des Judoklub Bregenz die Krone auf.

Eine enge Kiste war das wieder, der diesjährige Schülercup. Es ging hin und her, sämtliche Ländle-Vereine glänzten mit klasse Leistungen und zeigten, dass wir von unseren Jüngsten in den kommenden Jahren einiges erwarten können. Und so gab es erst bei der finalen Runde in Dornbirn eine Entscheidung. Also warfen sich die Schüler aus Montafon, Feldkirch, Hohenems, Dornbirn und Bregenz noch einmal mit Verve ins Geschehen und zeigten Judosport der allerersten Güte. Im Duell um die Krone zeichnete sich ein knapper Schlagabtausch zwischen den beiden letztgenannten Proponenten ab, deren Coaches David Böhler und Ivo Bösch im vergangenen Jahr die kompaktesten Nachwuchs-Teams geformt haben. Am Ende waren es jedoch die Bregenzer, die den diesjährigen Titel mit nach Hause nehmen durften. Mit insgesamt 76 Punkten standen sie vor Dornbirn (63 Punkte) und Hohenems (30 Punkte) ganz oben auf dem Podest.

 

Herren Mannschaftsmeisterschaften

 

Doch der Tag war noch lange nicht geschlagen. Denn während sich die Kids auf den Matten matchten, scharrten schon einige erfahrene Teams in den Umkleidekabinen und warteten auf ihren Einsatz bei der Mannschafts-Meisterschaft, dem wohl prestigeträchtigsten Event bei den Ländle-Herren. Und so wollten dieses Jahr drei von wahren Veteranen angeführte Teams die begehrte Trophäe stemmen: Die Montafoner Wölfe um Thomas Wolf, Wolfgang Reis’ Emser Steinböcke sowie Reinhold Böhlers Falken aus Dornbirn, die sich Montfortstädter Adelsblut verstärkt hatten. Sie schenkten sich wahrlich nichts, es wurde hart gefightet. Und so manche konditionelle Turbulenz wurde durch eisernen Willen wett gemacht. Das ist der Stoff aus dem Legenden werden. Nach dieser wahrlich würdigen Schlacht war es dann am Ende die Kampfgemeinschaft Dornbirn/Feldkirch, die von obersten Treppchen des Podests lachen durfte und den Pokal von Bundestrainer Patrick Rusch in Empfang nehmen durfen. Doch das Wunden lecken, der Unterlegenen wehrte nur kurz. Sie haben bereits Blut für das kommende Jahr gerochen.

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