Judo: Paischer verpasst EM-Medaille

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Paischer schaffte es in Russland zumindest in die Hoffnungsrunde. Paischer schaffte es in Russland zumindest in die Hoffnungsrunde. - © EPA
Bei der Judo-EM in Tscheljabinsk (Russland) ist Sabrina Filzmoser bereits frühzeitig ausgeschieden. Lupo Paischer ist am Donnerstag im Kampf um seine achte EM-Medaille gescheitert, erreichte aber den 5. Platz.

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Die österreichische Hoffnungsträgerin Sabrina Filzmoser musste sich der Britin Sarah Clark in der zweiten Runde nach einer Ippon-Werung geschlagen geben. Das gleiche "Missgeschick" passierte auch Tina Zeltner gegen die Ungarin Hedvig Karakas. Wenigstens die Hoffnungsrunde hat Ludwig Paischer erreicht.

Am Freitag tritt Hilde Drexler in der Klasse bis 63 kg an. Die EM-Dritte von 2011 war durch einen Seitenbandeinriss im rechten Knie in der Weltrangliste zurückgefallen und muss nun bei der letzten Qualifikationschance eine Medaille holen, um sich doch noch ein London-Ticket zu sichern.

Paischer in Hoffnungsrunde gescheitert

Der Salzburger Judoka Ludwig Paischer hat am Donnerstag zum Auftakt der Europameisterschaften in Tscheljabinsk seine achte EM-Medaille verpasst. Die knapp verpasste Medaille bei dem Großevent zeigt, dass er sich am richtigen Weg für die Olympischen Spiele 2012 in London befindet. Der 30-Jährige, der schon fix für die Olympischen Spiele qualifiziert ist, erreichte in der Klasse bis 60 Kilogramm über die Hoffnungsrunde den Kampf um Bronze, unterlag aber dem Georgier Amiran Papinaschwili durch Ippon. In seinem dritten Vorrundenkampf war der zweifache Europameister und Olympia-Zweite von Peking 2008 nach zwei Siegen dem ukrainischen Welt- und Europameister Georgiy Santaraya unterlegen.

In der dritten Runde (bis 60 kg) kämpfte Lupo Paischer gegen den Ukrainer Georgiy Santaraya, Weltmeister 2009 und Europameister 2011. Bereits nach 30 Sekunden konnte Georgyi unseren Lupo mit einer Beintechnik auf Wasari werfen. Der Ukrainer kontrollierte den restlichen Kampf.

Paischer: "In London ist alles möglich!"

„Ich habe heute ein lachendes und weinendes Auge! Ich habe heute gesehen, dass ich mit absolut allen Top-Athleten wieder auf Augenhöhe bin. Ich habe mich super gefühlt und weiß jetzt dass in London alles möglich ist. Schade ist es natürlich um die vergebene Medaillen-Chance. Ich hätte sowohl gegen Zantaraya (Ukr) als auch gegen Papinashvili (Geo) gewinnen können! Ich bin wieder da!“, verlautbart Paischer.

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