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Jedes dritte Auto in Vorarlberg ist geleast

Leasing ist eine beliebte Finanzierungsform Leasing ist eine beliebte Finanzierungsform - © Bilderbox
von Tobias Hämmerle - Bregenz - 36,3 Prozent aller Kfz-Neuzulassungen in Vorarlberg sind geleast – das ist mehr als der Österreich-Schnitt.

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In Deutschland geht der Trend – trotz horrender Spritpreise – zu Autos mit mehr Pferdestärken unter der Motorhaube, wie jüngst eine Studie berichtete. Laut Statistik Austria standen im ersten Halbjahr 2012 auch in Österreich Vehikel mit leistungsstärkeren Motoren an der Spitze der Neuzulassungen.

Was in Österreich ebenfalls hoch im Kurs steht: Fahren auf Pump. In Österreich waren im ersten Halbjahr 2012 32,5 Prozent aller Kfz-Neuzulassungen geleast. In Vorarlberg ist die Finanzierung über einen Leasingvertrag noch beliebter – 36,3 Prozent, Tendenz steigend. „Die Sparte Kfz-Leasing entwickelt sich konstant. Hier konnten wir nach dem Rekordjahr 2011 nicht mit einer weiteren Steigerung rechnen“, sagt Michael Steiner, Präsident des Verbandes Österreichischer Leasinggesellschaften.

Beim Händler oder bei der Bank

Durch attraktive Angebote mit niedrigen Leasingraten begünstigt durch das derzeitige Zinsniveau wird der Weg zum mobilen Traum erleichtert.

Tatsächlich „findet gerade ein Umdenken statt“, sagt Joachim Peter von BMW Unterberger in Feldkirch. „Während früher Leasing als nicht ganz so modern angesehen war, hat sich das jetzt geändert“, sagt Peter. Eine Steigerung der geleasten Autos sei spürbar. 60 Prozent aller Leasingverträge werden direkt beim Händler abgeschlossen. 40 Prozent des Neugeschäfts entfallen auf Banken und Sonstige. „Durch die Möglichkeit des Leasings ist der Kunde oft direkt zum Kauf verführt. Die Eintrittsbarriere ist meist sehr niedrig, da man im ersten Moment nur die monatliche Belastung sieht“, sagt Bankensprecher Wilfried Hopfner. Wenn man die verschiedenen Finanzierungsformen ganzheitlich betrachte, meint Hopfner, käme ein Autokauf in etwa immer gleich teuer.

Hohes Niveau steigend

Den Schlüssel hält man schnell in den Händen, den Leasingvertrag zu bedienen ist aber oft eine andere Sache. „Ich würde sagen, in etwa bei einem Drittel unserer Klienten ist ein Leasingvertrag mit im Schuldenbild“, sagt deshalb Peter Kopf, Geschäftsführer der ifs-Schuldenberatung. Bei der Porsche Bank – mit 24,2 Prozent Marktanteil die größte Leasinggesellschaft in Österreich – wurden 2011 655 Fahrzeuge sichergestellt.

Für Kopf ist bei gesunder finanzieller Lage nichts gegen ein Leasing einzuwenden. „Für Leute mit finanziellen Engpässen ist es aber ein Problem. Klienten würden oft nicht wissen, wie sie wieder aus einem Vertrag herauskommen, denn die Abhängigkeit ist höher, als bei einem Kredit. Darauf machen wir aufmerksam“, sagt Kopf abschließend.

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