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Jamaikas 4x100-m-Staffel brach eigenen Weltrekord

Die 4 x 100-m-Staffel aus Jamaika mit Nesta Carter, Michael Frater, Yohan Blake und Usain Bolt hat in der neuen Weltrekordzeit von 36,84 Sekunden vor den USA (37,04/nationale Bestmarke) und Trinidad&Tobago (38,12) gewonnen. Bolt hat damit wie in Peking 2008 auch in London 2012 drei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen gewonnen.

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Es war der vierte Leichtathletik-Weltrekord in London nach jenem von David Rudisha (800 m), der 4x100-m-Frauenstaffel der USA und der Russin Jelena Laschmanowa über 20 km Gehen. Ebenfalls über gleich drei Triumphe in London jubeln darf Allyson Felix, die mit den USA die 4 x 400 Meter-Staffel der Damen gewann.

"Es ist immer wundschön, mit so etwas aufzuhören. Wir haben das schon vergangenes Jahr bei der WM gemacht, es ist ein wunderschönes Gefühl", sagte Usain Bolt nach dem Rennen. "Es waren großartige Olympische Spiele, ich bin glücklich. Ich wusste, das ein Weltrekord möglich war. Ich wünschte, wir wären noch schneller gewesen, aber das lässt Raum für Verbesserung."

Auf die Frage, ob er sich vorstellen kann, ein drittes Mal drei Goldmedaillen bei Olympia zu gewinnen, meinte Bolt: "Ich habe noch nicht über Rio 2016 nachgedacht. Es wird aber hart, denn Yohan Blake kommt immer mehr auf und ich bin sicher, es wird es noch ein paar andere Junge geben. Wir werden sehen, was in vier Jahren passiert." Eines wusste er aber: "Ich habe alles erreicht hier. Heute gehe ich in die Stadt und feiere."

Den Abschluss der Bahnbewerbe bildete die Sprintstaffel bei den Männern und sie brachte sowohl den erwarteten Zweikampf Jamaika gegen USA als auch den prognostizierten Weltrekord für den Karibikstaat. Bis zum letzten Wechsel lagen die beiden Teams praktisch gleichauf, ehe Usain Bolt seinem Kontrahenten Ryan Bailey davonzog und die erste Zeit einer 4 x 100 Meter-Staffel unter 37 Sekunden fixierte.

Was der internationalen Sportwelt Bolt, ist den Briten Mo Farah. Nach den 10.000 Metern sicherte er sich zur Freude des Publikums in einem langen Sprint auch die 5.000 Meter und trat damit in die Fußstapfen des Äthiopiers Kenenisa Bekele, der in Peking beide Strecken für sich entschieden hatte.

Eine überraschende Niederlage gab es für Caster Semenya. Die Südafrikanerin musste sich trotz eines erstaunlichen Schlussspurts der Russin Marija Sawinowa geschlagen geben und sich mit Silber begnügen. Einen Favoritensieg feierte dagegen in einem hochwertigen Hochsprung der Damen die Russin Anna Tschitscherowa, die 2,05 Meter überquerte. Eher bescheiden war dagegen die Siegesweite im Speerwurf der Herren. Der erst 19-jährige Überraschungssieger Keshorn Walcott aus Trinidad/Tobago schleuderte den Speer auf 84,51 Meter.

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