IS tötet bei Angriffen auf syrische Dörfer 50 Menschen

Kämpfer der radikalislamischen Miliz “Islamischer Staat” haben bei Angriffen auf zwei Dörfer in der syrischen Provinz Hama offenbar mehr als 50 Menschen getötet. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, nahm der IS bei den Attacken in der Früh den Ort Aqareb vollständig und Al-Maboujeh zum Teil ein. Beide Dörfer standen bisher unter Kontrolle der syrischen Führung.

Trotz Verstärkung sei es den Regierungstruppen bisher nicht gelungen, den Angriff zurückzuschlagen, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle Rami Abdel Rahman der Nachrichtenagentur AFP. Unter den Opfern waren demnach auch zahlreiche Zivilisten. Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen über ein weitreichendes Netz von Informanten; von unabhängiger Seite lassen diese sich allerdings nur schwer überprüfen.

Die amtliche syrische Nachrichtenagentur SANA bestätigte nur den Angriff auf das Dorf Aqareb. Nach ihren Angaben tötete der IS dabei 20 Zivilisten.

Im März 2015 hatte der IS schon einmal Al Maboujeh überfallen, mindestens 37 Zivilisten exekutiert und 50 weitere verschleppt, die Hälfte davon Frauen. Die zentralsyrische Provinz Hama steht teils unter der Kontrolle von Damaskus, teilweise wird sie aber auch von Rebellen sowie – vorwiegend im Osten – vom IS kontrolliert.

(APA/ag.)

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