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iPhone-Bilder brachten vietnamesischen Mönch in Erklärungsnot

Ein vietnamesischer Mönch hat sich mit Fotos, auf denen er mit dem neuesten iPhone-Modell zu sehen ist, Ärger eingehandelt. Da buddhistische Mönche eigentlich bescheiden leben sollten, droht ihm nun eine saftige Strafe.

Auf Facebook veröffentlichte Bilder zeigten den Leiter eines buddhistischen Klosters in der Provinz Hai Duong. Einer der Schnappschüsse, die mittlerweile von der Plattform entfernt wurden und auf denen er mit dem Smartphone posierte, veröffentlichte die Tageszeitung “Thanh Nien” online. Da Mönche eigentlich ein Vorbild in bescheidenem Lebenswandel sein sollen, sorgten die Fotos für Empörung im Netz und erregten die Aufmerksamkeit seines Ordensvorstands.

Bestrafung für Mönch

Die Vorgänge verletzten die buddhistische Moral und schmähten den Ruf der Gemeinde, erklärte der Gemeindeführer in der Provinz Hai Duong, Thich Thanh Cuong. Der Mönch solle dafür “eine hohe Bestrafung erfahren” – in welchem Maße, hänge von dessen Reue ab. Der Ertappte gab an, ein Glaubensanhänger habe ihm das Handy geschenkt. Er habe es nach der Kritik zurückgegeben. Das iPhone 6 kommt in Vietnam offiziell Ende Oktober auf den Markt, wird aber bereits von privaten Importeuren für deutlich höhere Preise verkauft.

(APA)

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