Institut für Sozialdienste feierte 50. Geburtstag

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Rund 30.000 Klienten nutzen jährlich 60 IfS-Beratungsangebote Rund 30.000 Klienten nutzen jährlich 60 IfS-Beratungsangebote - © VOL.AT
Das Vorarlberger Institut für Sozialdienste (IfS) feierte am Freitag in Wolfurt (Bezirk Bregenz) sein 50-jähriges Bestehen mit einem Symposium zum Thema "Wenn es anders kommt. Risiko und Chance des Unvorhersehbaren".

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Als Gastredner eingeladen waren unter anderem die TV-Kriegsberichterstatterin Antonia Rados und die Münchner Philosophin Rebekka Reinhard. Seit 1962 unterstützt die Vorarlberger Sozialinstitution niederschwellig Menschen in Not und Krisensituationen mit ihrem Beratungsangebot.

1962 als "Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Jugend im Lande Vorarlberg" begonnen und 1971 mit der Gründung des Vereins "Institut für Sozialdienste" weitergeführt, ist das IfS heute eine der wichtigsten Sozialinstitutionen in Vorarlberg. Insgesamt 32.352 Personen suchten im vergangenen Jahr Rat und Hilfe bei einem der 60 Angebote des IfS. Der Gesamtumsatz belief sich 2011 auf 22,48 Millionen Euro.

Sehr breites Angebot

Das heute sehr breite Angebot sei über die Jahre mit der Arbeit und Nachfrage gewachsen, sagte IfS-Geschäftsführer Stefan Allgäuer in seiner Festrede. Standen zu Beginn die Probleme der Jugendlichen im Mittelpunkt, habe man rasch bemerkt, dass Familien als Ganzes mit den verschiedensten Themen betreut werden müssten. Heute betreibt das IfS Beratungsstellen in Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch, Bludenz und Egg. Deren Mitarbeiter verfügen über spezielles Fachwissen in den Bereichen Erstberatung, Soziale Arbeit, Kinder-, Jugend- sowie Familien- und Erwachsenenarbeit sowie Psychotherapie, Schulsozialarbeit und Streetwork.

Der Unterstützungszugang ist niederschwellig. Fachpersonen der IfS-Erstberatung stehen während der Öffnungszeiten ohne Voranmeldung persönlich und telefonisch für Anfragen zur Verfügung. "Ziel dabei ist es, Hilfesuchenden durch professionelle Beratung, Abklärung und Vermittlung rasch und effizient Hilfe zukommen zu lassen", erläuterte Allgäuer. Für die Zukunft sieht der IfS-Geschäftsführer seine Institution gerüstet. Besonderes Augenmerk werde man künftig auf die demografische Entwicklung der Gesellschaft legen.

(APA)

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