Instagram: Das Geschäft mit den Verifizierungshaken

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Der Schwarzmarkt-Handel mit den Verifizierungshäkchen boomt.
Der Schwarzmarkt-Handel mit den Verifizierungshäkchen boomt. - © APA
Ein neuer Skandal rund um das soziale Netzwerk Instagram tut sich auf: Verifizierungshäkchen, die normalerweise Unternehmen und Promis vorbehalten sind können nun von Normalos erworben werden.

Wie das US-Tech-Portal Mashable.com am 1. September berichtete bieten Mitarbeiter Instagrams für Geld Nutzern die Haken an. Das, durch ein blaues Häkchen dargestellte, Symbol dient in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Instagram zur Bestätigung der Echtheit des Accounts von offizieller Seite. Diese ist Firmen und Prominenten vorbehalten, Privatpersonen bleibt sie im Normalfall verwehrt.

Das Geschäft boomt, da vor allem Influencer (sogenannte “Meinungsmacher” mit einer Community für Marketing- und Kommunikationszwecke) die Haken begehren. Im Internet wimmelt es nur so von dubiosen Webseiten, die das moderne “Statussymbol” für Geld freischalten.

Alles nur Betrug?

Mashable hat es sich zur Aufgabe gemacht diese Webseiten zu testen. Viele dieser Händler geben an Beziehungen zu Social-Media-Mitarbeitern zu haben. Die Tarife, zu denen sie die fragwürdige Ware anbieten variieren zwischen einer normalen Flasche Wein und unglaublichen 15.000 US-Dollar.

Social-Media-Mitarbeiter scheinen eine wahre Goldgrube gefunden zu haben, jedoch handelt es sich bei den vermeintlichen Angestellten meist um Betrüger, die sich durch diese Abzocke etwas dazuverdienen.

Generell gilt, dass die Chancen eines der begehrten Häkchen zu ergattern steigen, desto mehr Follower der Account hat. Es ist fraglich wie sinnvoll dies ist, da man diese ebenfalls erwerben kann.

Eines ist klar, nämlich das die Instagram-AGBs klare Regelungen zu dieser Thematik beinhalten. Der Nutzer ist für alle Aktivitäten auf seinem Konto verantwortlich. Zusätzlich dazu stimmt der Verbraucher mit Erstellung eines Accounts zu, weder Konto, Anhänger, Benutzername noch Rechte zu verkaufen, übertragen, lizenzieren oder abzutreten.

(Red.)

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