Zahl der Fahrraddiebstähle in Vorarlberg gesunken. - © APA/ dpa
Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Analyse des VCÖ hervor.
In Vorarlberg ist die Zahl der Fahrraddiebstähle im Vergleich zum Vorjahr um 16,2 Prozent und damit deutlich zurückgegangen. Im Bundesländer-Vergleich werden damit im Ländle nach dem Burgenland die zweitwenigsten Fahrräder gestohlen. Mit Ausnahme von Oberösterreich verzeichneten alle übrigen Bundesländer einen deutlichen Anstieg. Die meisten Fahrraddiebstähle wurden in der Bundeshauptstadt Wien gemeldet (6.904).
Im westlichsten Bundesland Österreichs wurden dieses Jahr bereits 801 Fahrräder als gestohlen gemeldet. “Im Schnitt wurden heuer in Vorarlberg drei Fahrräder pro Tag gestohlen”, verdeutlicht VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Wie die Analyse verdeutlicht, wird dabei nur jeder 21. Diebstahl geklärt.
Und auch wenn die Zahl der Diebstähle in Vorarlberg gesunken ist: “Die Diebstahlsaison ist noch nicht zu Ende, im Vorjahr wurden im letzten Jahresviertel noch mehr als 260 Fahrräder in Vorarlberg gestohlen”. Infolgedessen fordert der VCÖ mehr Fahrradabstellanlagen, darüberhinaus sei eine Diebstahlversicherung empfehlenswert.
“Ein Mangel an Fahrradabstellanlagen erleichtert den Dieben ihr Handwerk”, so VCÖ-Sprecher Gratzer. Dementsprechend benötige es – neben mehr Fahrradparkplätzen im öffentlichen Raum sowie absperrbaren Fahrradboxen, etwa bei Bahnhöfen – mehr sicherere Fahrradparkplätze in Wohnhausanlagen und in Bürogebäuden.
Zudem sei eine Fahrraddiebstahl-Versicherung empfehlenswert: “Wichtig ist, dass die Versicherung auch in den Nachtstunden gilt und Teilediebstahl, etwa wenn der Sattel gestohlen wird, abgedeckt ist.” (Informationen zur Fahrraddiebstahl-Versicherung des VCÖ unter (01) 8932697 sowie auf vcoe.at; Anm.).
Daneben sei es ratsam, das Fahrrad immer mit einem guten Schloss an einen festen Gegenstand abzusperren. Teilediebstahl, etwa Sattel oder Vorderrad, könne durch Sicherheitsschrauben verhindert werden. Von so genannten Schnellspannern sei abzuraten.
Fahrraddiebstähle 1.1. bis 30.9. 2012 – in Klammer 1.1.bis 30.9.2011:
Österreich: 18.659 (17.324 – plus 7,7 Prozent)
(VOL.AT; Quelle: VCÖ 2012; BMI [Statistik])
Jetzt musste ich lachen, denn etwas ähnliches habe ich Ende der 90'er während meines Studiums gemacht und dadurch einen guten Freund gefunden. Nach einer UNI-Party zu 'nem Kumpel in der Stadt... Zu besoffen für's Auto, zu geizig für'n Taxi. Also schnell vom Campus ein Zweirad organisiert und losgeraldelt. Am nächsten Tag habe ich das Fahrrad mit einem kleinen Zettel zurückgestellt, auf dem ich mich entschuldigt- und auch meine E-Mail-Adresse angegeben habe.
Zwei Tage später kam dann eine E-Mail vom Besitzer des Rads. Ich habe ihm dann bei unserem Treffen auf ein "Dankeschön-Bier" noch ein Fahrradschloss in die Hand gedrückt und seit dem haben wir regelmäßigen Kontakt, auch wenn wir mittlerweile über 1000km auseinander leben. :-)
Für mich war das damals gar keine Frage, denn ich versuche mich immer in die Lage des anderen zu versetzen, egal was ich mache. Getreu dem Motto: "Was Du nicht willst was man Dir tu'..."
Vielen Menschen fehlt leider dieses "Bewußtsein" und sie leben eher nach dem Motto: "Und nach mir die Sintflut!" Schade, aber lediglich das Ergebnis unserer Leistungsgesellschaft, in dem ein kräftiger Ellenbogen mehr wert zu sein scheint, als ein bewußter Umgang mit den Mitmenschen...
“Ein Mangel an Fahrradabstellanlagen erleichtert den Dieben ihr Handwerk”, so VCÖ..ich hatte meine drei gestohlenen Räder genau dort abgestellt....!!!
Hab auch schon oft am Wochenende vom Balkon Jugendliche gehört die letzte Bus oder Zug um 2 Uhr verpasst haben und diskutiert wo man Fahrräder stehlen kann zum heimfahren.
Wenn sie es dann am nächsten Tag wenigstens wieder bringen würden mit 2 Zitronenradler als Danke wärs ok, aber das funktioniert einfach nicht.
Armselig, leider werden die *Klauratzen* dies hier nicht lesen können, entweder zu unterbemittelt oder zu blöd, denn der/ oder die hätten sich mal lieber eine ordentliche Arbeit gesucht!
ODER GSINDEL, die hier verurteilt am Gericht nicht mehr Strafe kassieren, auf freiem Fuss angezeigt werden und morgen eben wieder Bikes klauen gehen, denn wenn was erwartet das hohe Gericht, wenn man man diese Koffer laufen lässt???
Dass die morgen einer ordentlichen Arbeit nachgehen?
Von was träumt denn mancher *Recht-Sprecher* heute........