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Jeder dritte Neuwagen in Vorarlberg ist ein SUV

Die Zahl der SUV nimmt in Vorarlberg weiter zu.
Die Zahl der SUV nimmt in Vorarlberg weiter zu. ©AP
Die Zahl der neuen SUV nimmt in Vorarlberg weiter zu. Bereits drei von zehn Neuwagen sind SUV oder Geländewagen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Fast die Hälfte dieser Modelle wird auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen. Für die Umwelt ist der SUV-Boom negativ. Der Diesel-Anteil ist mit 61 Prozent deutlich höher als im Schnitt, macht der VCÖ aufmerksam. Innerhalb Vorarlbergs hat der Bezirk Dornbirn den niedrigsten SUV-Anteil, der Bezirk Bludenz den höchsten.

3.610 SUV und Geländewagen wurden heuer in den ersten neun Monaten in Vorarlberg neu zugelassen, das sind um 575 mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres, berichtet der VCÖ. Im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Jahres 2010 hat sich die Zahl der SUV verdreifacht, gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2005 sogar mehr als vervierfacht. “SUV verbrauchen mehr Sprit als vergleichbare herkömmliche Modelle, stoßen dadurch mehr klimaschädliches CO2 aus und behindern damit das Erreichen der Klimaziele im Verkehr”, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest.

Gesundheitsschädliche Stickoxide

Auch für die Luftqualität ist der SUV-Boom negativ. 61 Prozent der neuzugelassenen SUV und Geländewagen fahren mit Diesel und damit mehr als im Schnitt aller Fahrzeuge, der bei rund 50 Prozent liegt, wie die VCÖ-Analyse zeigt. Dieselabgase enthalten deutlich mehr gesundheitsschädliche Stickoxide. Zudem ist der reale Stickoxid-Ausstoß von neuen EURO6 Diesel-Pkw beim Fahren auf der Straße laut Studie des deutschen Umweltbundesamts im Schnitt rund sechs Mal so hoch wie der erlaubte Grenzwert für den Abgastest im Labor.

Wer meint, der SUV-Boom wäre vor allem auf das Kaufverhalten von Privatpersonen zurückzuführen, irrt. 48 Prozent der SUV oder Geländewagen wurden nicht auf private Haushalte, sondern auf “juristische Personen”, wie Firmen oder Organisationen zugelassen, informiert der VCÖ.

“Österreich hat Klima- und Energieziele beschlossen. Der SUV-Boom erschwert das Erreichen der Ziele. Der Gesetzgeber sollte bei Firmenwagen steuernd eingreifen und viel stärkere Anreize setzen, damit es unattraktiv wird, Fahrzeuge zu kaufen, die deutlich mehr CO2 emittieren als vergleichbare Modelle”, sieht VCÖ-Experte Gansterer die kommende Regierung gefordert. Insgesamt sind verstärkte Maßnahmen nötig, setzen, um den Verkehr auf Klimakurs zu bringen.

Bludenz höchsten SUV-Anteil

Den niedrigsten SUV- und Geländewagen-Anteil weist österreichweit der Tiroler Bezirk Reutte auf, wie die VCÖ-Analyse zeigt. Hier waren nur rund 16 Prozent der Neuwagen SUV oder Geländewagen. Hingegen war der SUV-Anteil im burgenländischen Bezirk Güssing mit 45 Prozent österreichweit am höchsten. Innerhalb Vorarlbergs hat der Bezirk Bludenz mit rund 36 Prozent den höchsten SUV-Anteil, der Bezirk Dornbirn mit rund 26 Prozent den niedrigsten.

Bezirk Dornbirn: 26,2 Prozent (davon 52,8 Prozent auf Firmen und andere  “juristische Personen” zugelassen)

Bezirk Feldkirch: 26,7 Prozent (50,2 Prozent)

Bezirk Bregenz: 28,8 Prozent (33,8 Prozent)

Bezirk Bludenz: 35,6 Prozent (55,1 Prozent)

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