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Im Bann von Marilyn Manson: Die Messehalle rockte mit Schock-Rocker

Schock-Rocker Manson in seinem Element.
Schock-Rocker Manson in seinem Element. ©AP, Archivbild
Dornbirn. Noch nie war die Messehalle düsterer: US-Schock-Rocker Marilyn Manson stattete Dornbirn gestern Abend im Zuge des Poolbar-Festivals einen unvergesslichen Besuch ab.
Manson lockte Fans an

Mit genau einer Stunde Verspätung stürmte Manson schließlich um 22.30 Uhr die Bühne: Leichenblass, mit schwarzer Lederkluft und skurrilem Make-up – eben in gewohnter Manier. Einfach so erhält man schließlich keine Ehrenmitgliedschaft in der „Church of Satan“.

Marilyn Manson gab Hits zum Besten

Und die Töne, die er da von sich gab, klangen dann auch wirklich nicht wie Engels­chöre: Lautes Gegröle aus den tiefsten Regionen seiner Lunge gab er zum Besten, womit er seine zahlreich erschienenen Vorarlberger Fans begeisterte. Die Messehalle war gut gefüllt, das Prädikat „ausverkauft“ verdiente sich Manson in Dornbirn jedoch nicht. Und trotzdem wusste der Freund des bizarren Rocks zu überzeugen: Songs seines neuesten Streichs „Born Villain“ fanden genauso wie seine großen Hits Einkehr in die Setlist. Und bei Letzteren brachte Manson die Halle richtig zum Kochen. Etwa mit der Cover-Version des Depeche-Mode-Hits „Personal Jesus“, das aus dem Matrix-Soundtrack bekannte „Rock is dead“ oder mit „Antichrist Superstar“, der Hymne zum gleichnamigen Studio-Album.

Fans noch überzeugt

Damit ließen sich auch die Fans, die über die Verspätung Mansons – wie die Pfiffe vermuten ließen – so rein gar nicht „amused“ waren, dann doch noch besänftigen. Apropos Fans: Die eiferten zumindest in Sachen Optik ihrem großen Vorbild zuhauf nach – bürgerliche Gesellschaftsnormen waren gestern in Dornbirn dünn gesät.

Inszenierung ist alles

Manson gilt als Inbegriff der theatralischen Inszenierung. Das beginnt bei seinem Künstlernamen und endet noch lange nicht bei seinem Erscheinungsbild. Das mag polarisieren, der 43-jährige Amerikaner fährt damit aber seit fünfzehn Jahren auf der Erfolgsspur. Warum? Brian Hugh Warner, wie Manson bürgerlich heißt, verpasst dem Mainstream-Rock seine unverkennbare und ganz persönliche Note.

Bilder vom Manson-Konzert in Dornbirn

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