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"I am from Austria" als Musical: Premiere im Raimundtheater

Das Musical
Das Musical "I am from Austria" wird im Raimundtheater Premiere feiern. ©APA/Roland Schlager
Wiener Flair und Austropop, gemixt mit Liebeswirren und Heimatgefühlen, lässt das Musical "I am from Austria" erwarten.
Fotos von der Probe

Das Musical “I am from Austria” wird am 16. September im Raimund Theater uraufgeführt. Am Donnerstag präsentierten die Darsteller auf der Probebühne im Ronacher Gustostückerl aus der neuen Eigenproduktion, die gemeinsam mit den Darstellern entwickelt wurde und die Tradition der Revueoperette wiederbelebt. Zu erwarten sind Wiener Flair und Austropop gemixt mit Liebeswirren und Heimatgefühlen.

Die neueste Produktion der Vereinigten Bühnen Wien (VBW) mit den Hits von Rainhard Fendrich blickt hinter die Kulissen eines Wiener Luxushotels, wo die Ankunft von Emma Carter (Irena Flury), Hollywood-Star mit österreichischen Wurzeln, für Trubel sorgt. Dort lernt sie den pfiffigen Hotelierssohn Josi Edler (Lukas Perman) kennen, der das Hotel seiner Eltern (Elisabeth Engstler und Andreas Steppan als Romy und Wolfgang Edler) modernisieren möchte – Chaos, Küsse und Katastrophen sind vorprogrammiert.

“I am from Austria”: Musical auf Basis der Austropop-Hits

Ausgehend von Austropop-Hits, die der Broadway-Profi Michael Reed für das 21-köpfige Orchester arrangiert hat, wurde das neue Bühnenstück von Titus Hoffmann und Christian Struppeck geschrieben. Ein einziger Song (für Emma Carter) wurde neu geschrieben. Die Lieder in einen Zusammenhang zu setzen, habe einem Puzzlespiel geglichen und großen Spaß gemacht, so VBW-Musical-Intendant Struppeck zur APA. Besonders wichtig sei ihm die Authentizität, daher wurden die Rollen mit österreichischen Darstellern besetzt und mit ihnen entwickelt.

Die Kabarettistin Dolores Schmidinger ist als Concierge Elfie Schratt zu sehen und freut sich über ihre vielen Pointen. “Der erste Akt hat vorher schon bestanden, der zweite Akt wurde schon speziell schon für mich geschrieben.” Auch der Charakter von Lukas Perman hat auf seine Rolle abgefärbt: “Die Figur des Josi hat sehr viel von mir, weil das Stück mit uns kreiert wurde, um die österreichische Färbung hineinzubekommen”, sagt der Hauptdarsteller. Er schätze Fendrichs Lieder, weil dieser die österreichische Gesellschaft auf humorvolle und kritische Weise sehr gut beschreibe.

Das Musical belebt die in den 20er und 30er-Jahren beliebte Revueoperette – für Regisseur Andreas Gergen ein interessantes Genre. “Ich freue mich schon, wenn wir dann auf der großen Drehbühne mit den Kulissen proben”, so Gergen. Stilgerecht gehören Trickkostüme und Lichteffekte zur Ausstattung des Musicals, das von der Bühnenrealität in Traumsequenzen entführt. Das Bühnenkonzept basiere auf einer überdimensionierten dreistöckigen Torte, wurde den Journalisten heute bereits verraten.

Verschiedene Tanzstile als Herausforderung

Geprobt wird seit zwei Wochen. Da in dieser Show jeder tanzt, musste Choreografin Kim Duddy herausfinden, wie sich die einzelnen Darsteller bewegen. Der Prozess hätte daher länger als normal gedauert, so Duddy. Für sie sei das Schöne an “I am from Austria”, dass so viele verschiedene Stile getanzt werden: “Wir haben einen großen Tango im 2. Akt”, verrät die Choreografin. Und gelacht werde bei den Proben den ganzen Tag: “Hoppalas passieren alle 30 Sekunden, wenn man sich bewegt.”

Irena Flury spielt den Hollywood-Star Emma Carter. Sie habe bei den Proben gelernt, die Nerven zu bewahren, wenn von allen Seiten Informationen gleichzeitig auf sie einströmen, sagt sie. Für Schauspielerallüren bleibe kein Platz, man müsse sein eigenes Künstler-Ego zurücknehmen und darauf achten, wie die verschiedenen Sparten Tanz, Gesang und Schauspiel zusammengreifen. Emma sei verlorener als sie selbst. Gemeinsam habe sie aber mit ihrer Figur, dass sie sich die Frage stelle, was im Leben eigentlich wichtig sei. Und wie beantwortet Flury selbst diese Frage? “Die Liebe. Das ist wahnsinnig kitschig, aber ich glaube, darauf kommt es an.”

(APA, Red.)

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