Hunderte Muslime protestieren gegen Mohammed-Film

Von Verein Jahrgang 1937 Weiler
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Vor der US-Botschaft und der Niederlassung des US-Internetkonzerns Google in der thailändischen Hauptstadt Bangkok haben am Donnerstag etwa 300 Menschen gegen den islamkritischen Film "Die Unschuld der Muslime" protestiert.

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"Richtet die Leute hin, die sich über den Islam lustig machen", skandierten viele von ihnen. Unterdessen hat Google-Chef Eric Schmidt die Veröffentlichung von Ausschnitten des islamfeindlichen Films "Die Unschuld der Muslime" auf der Videoplattform YouTube verteidigt. Das Video erfülle die Kriterien der Plattform und könne daher weiterhin verfügbar bleiben, sagte der Vorstandsvorsitzende des US-Internetkonzerns, zu dem auch YouTube gehört, am Donnerstag in Südkoreas Hauptstadt Seoul.

Zugang zu Video blockiert

Angesichts gewaltsamer Proteste gegen den Film in zahlreichen muslimischen Ländern hatte Google allerdings auf Antrag von Staaten, in denen das Video gegen Landesgesetze verstößt, den Zugang zu dem Video blockiert. Unter anderem veranlassten Ägypten, Indien und Saudi-Arabien eine Sperre des Films durch Google. Weitere Länder wie der Sudan und Pakistan blockierten selbst den Zugang.

Gewaltsame Proteste ausgelöst

Der in den USA produzierte Film, der den Propheten Mohammed beleidigt und Muslime verunglimpft, hatte vor rund zwei Wochen in der muslimischen Welt zu tagelangen teils gewaltsamen Protesten vor US- und anderen westlichen Einrichtungen geführt. Bei Ausschreitungen in Libyen, Tunesien, dem Sudan und Pakistan wurden insgesamt Dutzende Menschen getötet.

 

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