8. Februar 2007 18:27; Akt.: 8.02.2007 18:27

Hundemörder wurde ausgeforscht

Hundemörder wurde ausgeforscht © VMH

Übersaxen – Bei dem “Geständigen” handelt es sich laut Polizei um einen Jäger. Der Hund wurde mit dessen Jagdflinte erschossen. 

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Jener Mann, der in Übersaxen den Hund der Familie Matt erschossen hat, hat sich nun gemeldet. Es handelt sich um einen etwa 50-jährigen Batschunser – der Mann gab an, dass er den Hund am Samstag angefahren und deshalb erschossen habe.

Laut Hundebesitzerin Anna Matt hat aber die tierärztliche Untersuchung ergeben, dass Rex nicht angefahren wurde. Die Polizei Satteins erstattete Anzeige wegen mutwilliger Tötung eines Tieres. Mehr lesen Sie morgen in den “VN”.


Vorbericht

“Es passierte am vergangenen Samstag, wir sind alle noch sehr erschüttert, Rex gehörte einfach zu uns, er hat uns viel bedeutet, war ein sehr verständiger und lieber Hund”, schildert Gerda Matt, die Tochter der Familie, im “VN”-Gespräch. Todesschuss gehört Der sechsjährige Rex tollte noch am Samstagmorgen auf dem Bauernhof umher. “Meine Mutter ist aufgestanden, Rex war in ihrer Nähe, er war ein Beschützer, hat immer auf uns aufgepasst”, so GerdaMatt.

Während der Mischlingshund draußen auf dem Grundstück spielt, hört die Mutter um halb sieben Uhr morgens einen Knall. Sie misst dem Geräusch keine Bedeutung zu, in der Gegend sind öfter Jäger unterwegs. “Aber dann kam die Zustellerin des Walgaublattes zu uns und sagte, dass unser Hund tot auf dem Zufahrtsweg zum Haus liegt”, schildert die Übersaxnerin Anna Matt. Die Landwirtin findet den toten Rex in einer Blutlache mit einer Wunde in der Brust. Der zuvor gehörte Knall entpuppt sich als Todesschuss. “Rex wurde einfach erschossen und liegengelassen.” Die Matts erstatten sofort Anzeige beim Posten Satteins. Die Polizei befragt Anrainer und Feriengäste, doch niemand hat etwas gesehen.

Ratlosigkeit bei Familie

“Wir möchten wissen, wer so etwas tut. Man kann sich einfach nicht vorstellen, dass jemand einfach so einen Hund erschießt. Rex war nicht aggressiv, hat nie jemanden angegriffen”, so die Familie.
Wer Hinweise zu der Tat geben kann, wird gebeten, sich beim Posten Satteins unter der Nummer 059133-8159 zu melden. Die Hinweise werden vertraulich behandelt.


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