Hunde im Todestrakt - Ein aufrüttelndes und ehrliches Foto-Projekt

Von Simone Angerer
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Tou Chih-Kang hält in den Fotos die letzten Minuten der Hunde fest. Tou Chih-Kang hält in den Fotos die letzten Minuten der Hunde fest. - © AP
Der taiwanesische Fotograf Tou Chih-Kang bereitet todgeweihten Hunden ihre letzte Ehre. Er fotografiert die Hunde bevor sie eingeschläfert werden. Damit protestiert er gegen Tierquälerei.

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Tou Chih-Kang besucht schon seit zwei Jahren regelmäßig Tierheime. Dort macht er menschenähnliche Portraits von den Hunden, die auf ihre Einschläferung warten. Die Fotos sollen den Tieren etwas Würde und Achtung schenken. Mit dem Foto-Projekt möchte Tou Chih-Kang an die Menschheit appelieren und der Tierquälerei damit entgegen wirken.

400 todgeweihte Hunde fotografiert

400 Hunde lichtete Tou mittlerweile ab. Die außergewöhnlichsten Hunde-Portraits stellt der Künstler nun in einer Ausstellung im Norden Taiwans, in Taoyuan aus.

Alleine im Jahr 2012 werden in Taiwan rund 80.000 streunende Hunde getötet, befürchten Tierschützer. In Taiwan haben Hunde kein gutes Ansehen. Im Buddhismus glaube man nämlich, dass böse Menschen als Köter wiedergeboren werden.
(SAN)

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