Hotels, Roaming, Check-In: Die besten Reise-Geheimtipps für einen gelungen Urlaub

Wir haben die besten Reisetipps für die kommende Urlaubsaison
Wir haben die besten Reisetipps für die kommende Urlaubsaison - © Pixabay (Sujet)
Der Sommerurlaub naht, die erste Pläne wurde sicherlich schon geschmiedet. Wir haben die besten Tipps rund um Kurztrips und Fernreisen gesammelt, auf die man im ersten Moment vielleicht nicht sofort kommen würde.

Die besten alternativen Tipps rund ums Reisen

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• Langstreckenflug geplant?

Gerade bei Fernreise kennt man das Problem vielleicht: Das Bordservice lässt in Sachen multimedialer Ablenkung zu wünschen übrig, ein zehnstündiger Flug ohne der Möglichkeit einen Film oder ähnliches anzusehen kann anstrengend werden. Auch die im Flugzeug ausgehändigten Kopfhörer lassen natürlich in Sachen Komfort zu wünschen übrigen – wenn sie denn überhaupt funktionieren. Abhilfe schafft gute Planung im Vorfeld: Die eigenen Kopfhörer mitzunehmen kann ein Segen sein, auch weil sie vermutlich den Lärm besser abschirmen können – nutzbar sind sie normalerweise in jedem Flugzeug. Ein Handy oder Tablet mitzunehmen macht auch Sinn, Netflix-Nutzer können etwa Serien oder ganze Filme praktisch auf das Gerät runterladen und dann offline nach belieben ansehen. Leseratten werden mit einem eBook auch gut bedient sein.

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• Mit schwerem Gepäck zum Flughafen?

Man nimmt es sich immer vor, aber selten kann man es auch umsetzen: Wenig Gepäck zur Urlaubsdestination mitnehmen. Hat man erstmal den Koffer, Trolley oder Rucksack fertig gepackt, bleibt die Verblüffung meistens nicht aus: Das Gepäck ist schwerer als vermutet. Wie kann man das Ganze nun ohne Schweißausbruch im Vorfeld zum Flughafen transportieren? Lange Wege zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, Rauf- und Reinheben in ebenjene oder Stress hinsichtlich eines sehr frühen Fluges kann umgangen werden. Neben dem Klassiker – die Taxifahrt – ist natürlich auch die Selbstfahrmöglichkeit mit Carsharing-Anbietern wie car2go oder DriveNow eine schnelle vor allem praktische Variante. Besonders wissenswert dabei: Seit kurzer Zeit befinden sich die Abstellmöglichkeiten im Parkhaus 3 auf der Ebene 0.

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• Schon mal Gepäck verloren oder später bekommen?

Der blanke Horror: Am Urlaubsort angekommen, aber das Gepäck verspätet sich – oder kommt erst gar nicht an. Um zumindest für die ersten Tage nicht damit gestraft zu werden, keine Gewand zum wechseln zu haben, empfiehlt es sich, im Handgepäck eine Garnitur Unterwäsche mitzunehmen und, wenn man mit dem Partner unterwegs sein sollte, die Gepäcksstücke in der 50/50-Version zu packen. Ist also nur ein Koffer oder Rucksack nicht angekommen, steht der betreffende Reisende nicht komplett im Regen. Ein weiterer Tipp, falls das Gepäck während des Urlaubs gar nicht ankommen sollte: Rechnungen von Kleidungskäufen vor Ort aufbewahren, denn viele Fluglinien erstatten diese zurück.

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• Teure Hotels in der Urlaubsregion?

Gerade bei Städtereisen fällt die Auswahl hinsichtlich einer passenden Unterkunft schwer: Mehr zahlen für einen besseren Standort oder die günstigere Variante mit mehr Zusatzoptionen wählen und längere Fahrzeiten ins Zentrum in Kauf nehmen? Abhilfe schafft die zurecht beliebte Privatvermietung von Zimmern, Wohnungen oder Häusern via Airbnb. Ursprünglich als schnelle Abhilfe bei ausgebuchten Standorten gedacht, bietet die Plattform nun weit mehr als das Kürzel “Airbed and breakfast”: Kontakt zu Einheimischen bzw. Vermietern, oftmals weit günstigere Unterkünfte in Örtlichkeiten, als es Hotels jemals bieten könnten und auch eine praktische Abwicklung über die App bzw. ein ausgereiftes Webinterface mit nützlichen Erfahrungen seitens der Vormieter.

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• Was hat es mit diesen Self Check-In-Schaltern auf sich?

Ein zweischneidiges Schwert, diese Self Check-In-Schalter: Wenn alles auf Anhieb funktioniert ein absoluter Segen, vor allem wenn es schnell gehen soll oder ein Gepäck aufzugeben ist. Sollte dies aber nicht der Fall, kein Fluglinien-Mitarbeiter bei etwaigen Probleme zugegen oder auch die technischen Fähigkeiten nutzerseitig nicht vorhanden sein, so kann hier schnell leichte Panik aufkommen. Grundsätzlich gestaltet sich der Check-In beim Automaten (in der Theorie zumindest) recht einfach: Man gibt Reisepass- und Flugcode-Daten ein bzw. scannt diese und, sofern nicht noch Gepäck aufzugeben ist, kann ohne Warteschlange Richtung Gate weitergehen. Ein eigener Baggage-Drop-Off-Schalter beschleunigt die Aufgabe der Gepäcksstücke im Falle des Falles. Ebenfalls überaus praktisch: Via Web Check-In kann auch der Self Check-In komplett übergangen werden, indem man sich das Ticket gleich daheim ausdruckt. Wenn alle Stricke reißen sollten kann man immer noch zum Schalter gehen.

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• Reise in eine Metropole geplant?

Geht die geplante Reise in eine der vielen Metropolregionen rund um den Globus, ist die Planung im Vorfeld für so manchen natürlich essentiell. In Zeiten moderner Telekommunikation kommt dem umtriebigen Globetrotter natürlich Recherche zugute, die vor allem bei der Navigation in einer Millionenstadt wichtig sein kann, um zügig und ohne unnötige Wartezeit von A nach B zu navigieren. So kann eine vielerorts vorhandene App für die öffentlichen Verkehrsmittel vieles erleichtern, vor allem wenn man sich in einem Netz bewegt, welches weitaus größer dimensioniert ist als jenes hierzulande. Ebenfalls praktisch: Eine Reise-App wie etwa Google Trips, die neben der Auflistung von sehenswerten Plätzen, kulinarischen Schmankerln und diversen Hinweisen auch einen Offline-Modus bietet.

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• Unhandlicher Stadtplan nervt, Panik vor Roaming-Gebühren?

Zugegeben: Ein Handy mit auf Reisen zu nehmen kann ein Streitpunkt sein, einfach “abschalten” kann heutzutage ja wörtlich genommen werden. Die Vorteile der mobilen Wunderwerke sind natürlich nicht von der Hand zu weisen – siehe Eintrag direkt über diesen. Will man sich nicht auf eine herkömmliche, physische Stadtplan verlassen, die unhandlich und je nach Größe der abgebildeten Umgebung recht konfus wirken kann, so kann beispielsweise Google Maps in Sachen Navigation Abhilfe schaffen. Das nette Feature dabei ist die Offline-Nutzung (sofern vorhanden, nicht auf jeden Ort der Welt anwendbar), bei der man einen Ausschnitt am Handy speichern kann. Einfach die App aufrufen, das Menü im linken oberen Eck auswählen und bei “Heruntergeladene Karten” fündig werden bzw. den jeweiligen Kartenausschnitt selektieren, fertig. Ebenfalls eine Überlegung wert ist die Nutzung eines portablem WiFi-Modems: Diese können idealerweise von lokalen Unternehmen gleich im Netz angemietet werden, um nach der Abholung am Zielflughafen oder nach der Lieferung in das Hotel einen mobilen Hotspot eingesteckt zu haben. Zwar nicht überall erhältlich, jedoch sehr praktisch und auf jeden Fall kostengünstiger als so manches Roaming-Paket heimischer Mobilfunkanbieter.

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• Abneigung gegen herkömmliche Städtetouren?

Vom Hop-On Hop-Off Bus bis zum hoch erhobenen Schirm, dem eine Traube von rotgebrannten Touristen folgen: Eine unvorstellbare Zumutung für so manchen Individualreisenden. Das man aber auch ohne oftmals lautstark vor sich hinbrüllenden Reiseführer und enormen Andrang Gleichgesinnter viele Orte der Welt abseits herkömmlicher Sighseeing-Hotspots erkunden kann, hat sich bereits herumgesprochen. Mit lokalen Guides und in intimeren Gruppen macht die Erkundung neuer Umgebungen mittels – vielleicht auch gleich thematisch abgestimmten –  “Free Tours” bzw. “Free Walking Tours” (am besten eine Google-Suche im Vorfeld starten) oft mehr Laune, das Trinkgeld für den Reiseführer ist dabei auch für jeden leistbar.

(Red.)

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