Hohenemserin wegen Wiederbetätigung verurteilt

Von Christiane Eckert
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Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig
Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig - © VOL.AT
Feldkirch – 53-Jährige leugnete im Internet Holocaust und muss deshalb 1.200 Euro Strafe bezahlen.

Am Landesgericht Feldkirch wurde eine 53-jährige Arbeitslose wegen Verstoß gegen das Verbotsgesetz zu sieben Monaten bedingter Haft plus 1.200 Euro unbedingter Geldstrafe verurteilt. Die Hausfrau hatte via Facebook geleugnet, dass es den nationalsozialistischen Völkermord gab. Der Fußballverein Borussia Dortmund hatte der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedacht. „Damit ist für mich dieser Verein gestorben“, kommentierte die Frau und ergänzte, dass es sich um Lügen handle.

Seltsames Kloschild

Bei der Hausdurchsuchung fanden die Polizisten auf dem WC der Frau ein Schild mit den Worten: „Diese Hitlerine braucht eine saubere Latrine“, auch ein Hinweis, welches Gedankengut bei der Frau vorherrscht. Bei der Polizei gab sie sich noch störrisch: „Ich habe das geschrieben und fertig“, zog sie das Ganze ins Lächerliche. Im Prozess zeigte sie sich geständig. Die Unbescholtene muss 1.200 Euro zahlen. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

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