Fast 600 Kinder nützten den Emser Aktivsommer

Von Gemeindereporter Ferdl Tschabrun
„Die Kochlöffelbande“ bereitete mit Hildegard Zangerle von der „Vita-Quelle“ vegetarische Burger zu.
„Die Kochlöffelbande“ bereitete mit Hildegard Zangerle von der „Vita-Quelle“ vegetarische Burger zu. - © TF
Hohenems. Die rund 50 Angebote des heurigen Sommerferien-Programmes waren größtenteils ausgebucht. Gezählte 581 Kinder nutzten in der zweiten Ferienhälfte das bereits 22.

Aktivsommerprogramm, das den Hohenemser Kids vier Wochen lang eine Menge an Abwechslung, Spiel und Spaß bei sportlicher und kreativer Betätigung bot.

Es mussten lediglich zwei Termine – der eine wegen Schlechtwetter, der andere wegen zu wenig Anmeldungen – abgesagt werden. Der Großteil der Aktivsommer-Angebote war ausgebucht, für eine ganze Reihe von Angeboten mussten sogar Wartelisten geführt werden. Und so zeigte sich die

städtische Jugendreferentin Nicole Aliane, die seit 1998 für die Durchführung des Sommerferien-Programmes verantwortlich zeichnet, mit dem Zuspruch zum Aktivsommer mehr als zufrieden.

Eine lange Warteliste gab es für die fünftägige Kreativwerkstatt, Wartelisten gab es wie jedes Jahr für die Kurse in der Apotheke Kaulfus und für die Herstellung von Betonschalen musste ein Zusatzkurs eingeschoben werden. Voll ausgebucht waren die Sportangebote Badminton, Bogenschießen und das dreitägige Kletterprogramm „Wir gehen die Wände hoch“ sowie zweimal „Arbeiten mit Metall im Atelier“.

Sehr gut angenommen wurden auch heuer neu angebotene Programmpunkte: „Hopp und durch! Agility Dogs“ war beide Male ausgebucht, beim Modellflugverein Altach konnte man auf doppelt so viele Interessierte verweisen wie aufgenommen wurden und der zweitägige Wing Tzung-Kurs „Verteidige dich selbst“ kam ebenfalls gut an. Auch für das neu angebotene „Spiel-Satz-Sieg, Tennis“ gab es eine Warteliste, ebenso wie für „Die Sterngucker“ mit einem Hobbyastronomen.

Zu den jährlichen Highlights des Sommerferien-Programmes zählen nach wie vor die Büchereinacht, die heuer unter dem Motto „Großes Räubertreffen“ stand und „Die Kochlöffelbande“. Neu war heuer hingegen die Kooperation mit der Hohenemser Volkshochschule in Bezug auf die Anmeldeformalitäten. „Das war gewinnbringend für beide Seiten“, so Nicole Aliane, auch wenn es im nächsten Jahr bei den Online-Anmeldungen noch einiges zu verbessern gäbe.

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