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6. Oktober 2011 17:47; Akt.: 6.10.2011 17:59

Hohe Weiterbildungsquote in Vorarlberg

Zehnte Bildungsenquete der ARGE Erwachsenenbildung Zehnte Bildungsenquete der ARGE Erwachsenenbildung - © SXC
Bregenz - Die zehnte Bildungsenquete der ARGE Erwachsenenbildung beschäftigte sich mit dem Thema “Inszenierung von Lern-Möglichkeiten”.

Landesrätin Andrea Kaufmann würdigte in ihrer Eröffnungsansprache heute, Donnerstag, im Montfortsaal des Landhauses die hohe Akzeptanz der Erwachsenenbildung. Kaufmann dankte gleichzeitig den “vielen Menschen, die das Angebot der allgemeinen und berufsbildenden Erwachsenenbildung in Vorarlberg tagtäglich gestalten und immer wieder neu ‘würzen’”.

Lebensbegleitendes Lernen umfasst die gesamte Lebensspanne, vom Kleinkind bis in die Pensionszeit. Es berücksichtigt die allgemeine und die berufliche Aus- und Weiterbildung und deckt alle Formen des Lernens ab. Es gelte daher, so Kaufmann in Ihrer Ansprache, möglichst allen Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern den Zugang zu einer qualitätsvollen Weiterbildung zu sozial verträglichen Tarifen zu ermöglichen und die Motivation zum lebensbegleitenden Lernen zu erhalten und zu steigern: “Die vielfältigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen verlangen gut ausgebildete und gut gebildete Menschen.”

“Die Vorarlberger Erwachsenenbildung ist sehr effizient und sparsam organisiert - 84 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich”, betonte Wolfgang Türtscher, Obmann der Vorarlberger Erwachsenenbildung. “Deshalb sind Investitionen der öffentlichen Hand in die Erwachsenenbildung gut angelegtes Geld.”

Hohe Weiterbildungsquote

Erfreulicherweise ist die Weiterbildungsquote in Vorarlberg mit 14,3 Prozent überdurchschnittlich hoch (zum Vergleich: der Österreichschnitt beträgt 13,8 Prozent). Landesrätin Kaufmann führt dies auf mehrere Faktoren zurück: “Besonders wichtig erscheinen mir erwachsenengerechte Rahmenbedingungen in ansprechenden Räumlichkeiten, beispielsweise das Wissenschaftszentrum Schloss Hofen oder die in den letzten Jahren renovierten Bildungshäuser St. Arbogast und Batschuns.” Andererseits müsse Bildung auch nahe an die Lebensräume der Menschen heranrücken und dezentral verankert sein, wie dies z.B. die Volkshochschulen oder das Katholische Bildungswerk seit vielen Jahren erfolgreich praktizieren, betonte die Landesrätin: “In allen Regionen Vorarlbergs ist ein qualitativ hochwertiges Angebot zu sozial verträglichen Tarifen verfügbar.”

Fachvortrag

Im Rahmen der Bildungsenquete referierte Univ.-Prof. Elke Gruber vom Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der Alpen Adria Universität Klagenfurt über die “Inszenierung von Lern-Möglichkeiten - eine Aufgabe zeitgemäßer Erwachsenenbildung”.

(VLK)


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