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Jürgen Rehak als Präsident der Apothekerkammer bestätigt

Leiten die Vorarlberger Apothekerkammer auch in den kommenden fünf Jahren: Vizepräsidentin Susanne Schützinger-Österle und Präsident Jürgen Rehak
Leiten die Vorarlberger Apothekerkammer auch in den kommenden fünf Jahren: Vizepräsidentin Susanne Schützinger-Österle und Präsident Jürgen Rehak ©Foto Wilke
Angestellten-Vertreterin Susanne Schützinger-Österle bleibt Vizepräsidentin.

Der Inhaber der Rhein-Apotheke in Höchst, Mag.pharm. Jürgen Rehak, ist am Mittwoch als Präsident der Vorarlberger Apothekerkammer wiedergewählt worden. Er steht der Landesgeschäftsstelle bis Juni 2022 vor. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Vizepräsidentin Mag.pharm. Susanne Schützinger-Österle. Die Bregenzerin vertritt die angestellten Apothekerinnen und Apotheker in Vorarlberg.

Bereits Ende März hatten die Apotheker österreichweit ihre Vertreter für den Bundesvorstand gewählt. In Vorarlberg trat damals sowohl bei den selbstständigen als auch bei den angestellten Apothekern jeweils nur eine Liste an.

Heute, Mittwoch, wählten die Mitglieder des Bundesvorstands schließlich die Spitzenvertreter für ihre Bundesländer. Für Vorarlberg wurden dabei sowohl Präsident Mag.pharm. Jürgen Rehak als auch Vizepräsidentin Mag.pharm. Susanne Schützinger-Österle in ihren Funktionen bestätigt.

Der 57-jährige Rehak ist Inhaber der Rhein-Apotheke in Höchst. 2007 wurde er erstmals zum Präsidenten der Vorarlberger Apothekerkammer gewählt, seit Jänner 2017 ist er auch Präsident des Österreichischen Apothekerverbands, der bundesweit die Interessen der selbstständigen Apotheker vertritt. Die 52-jährige Schützinger-Österle ist Mitarbeiterin in der Stadtapotheke in Bregenz und ebenfalls seit 2007 im Amt.

Schwieriges Umfeld
Rehak nennt die Bedingungen für die Vorarlberger Apotheken „sehr herausfordernd“: Der Verfall der Handelsspannen sei für die Betriebe ein echtes Problem. Der Online-Handel setzt die Apotheken zusätzlich unter Druck. Zudem versuchen große Ketten, in den Handel mit rezeptfreien Arzneimitteln einzusteigen. „Wir können unsere Position nur mit guter Beratung und hoher Versorgungssicherheit behaupten“, ist Rehak überzeugt. Kurzfristig sei die geplante Einführung der E-Medikation für die Apotheken eine große Herausforderung.

In Vorarlberg existieren derzeit 51 öffentliche Apotheken. Sie beschäftigen knapp 600 Mitarbeiter, die täglich etwa 15.000 Kunden mit den benötigten Arzneimitteln versorgen. Dafür haben die Apotheken etwa 1,1 Millionen Medikamentenpackungen lagernd. Die Apotheken leisten pro Jahr etwa 2500 Nachtdienste und 350 Wochenenddienste, die sie ohne öffentliche Zuschüsse finanzieren.

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