Volkschulkinder erleben den „Gang – Schule zu Fuss“

Von Gemeindereporter Marianna Moosbrugger
Volkschulkinder erleben den „Gang – Schule zu Fuss“
Projekt schafft Bewusstsein zur gesunden Mobilität

 

Nach dem das Projekt „Gang 2016“ schon ein voller Erfolg war, folgte nun das Projekt „Gang – Schule zu Fuss“. Eine Woche lang leisteten engagierte Eltern gemeinsam mit der Volksschule Hittisau einen kleinen Beitrag zur gesunden Mobilität. Bewusstsein zu schaffen und nicht jeden „Gang“ mit dem Auto zu machen war Ziel der Aktion. Zum Einstieg in diese besondere Woche schauten sich die Kinder im Unterricht den Dokumentarfilm „Die gefährlichsten Schulwege der Welt“ an. Die Schüler und Schülerinnen machten dadurch die Erfahrung, dass es viele Kinder gibt die einen extremen, oft gefährlichen Schulweg in Kauf nehmen, um eine Schule besuchen zu können.

Schulweg damals und heute

Es gab fünf Wegstrecken und zahlreiche „Gang-Haltestellen“ an denen sich die Kinder sammelten, um dann als Gruppe, gemeinsam mit einem „Gangbegleiter“ ihren Weg zur Schule zu Fuß zurücklegten. Für einige Kinder war das Zufußgehen schon selbstverständlich, für andere war dies eine neue Erfahrung, die aber allen sehr viel Freude bereitete. Zum Thema „Als es noch keinen Schulbus gab“ war Altbürgermeister Anton Bilgeri extra in die Schule gekommen um den Kindern aus seinen Erinnerungen zu erzählen. Wie er durch den tiefen Schnee stapfen musste, oder wie er mit Freunden und Nachbarskindern viel Spaß hatte und so manch ein Abenteuer auf seinem Schulweg erlebte.

Jeder Schritt und Tritt gezählt

Als besonderer Anreiz wurde jede Gruppe mit einem Schrittzähler ausgestattet. In der Schule angekommen wurden die gegangenen Schritte mit der Anzahl der mitgelaufenen Kinder multipliziert und auf vorbereitete Tafel eingetragen. Am Schluss wurden die Schritte zusammengezählt und in Kilometer umgewandelt. Die Rechenaufgabe, die von den Kindern gemeinsam gelöst wurde ergab, dass 500 Kilometer gemeinsamer Schulweg gegangen worden war. Dank der Unterstützung des e5-Team der Gemeinde Hittisau, dem Vorarlberger Energieinstitut „engagiert-sein“, dem Sportgeschäft Spettel, der Volks-und Naturparkschule Hittisau, dem Naturpark Nagelfluhkette den Hittisauer Bäuerinnen und zahlreich engagierten Menschen konnte bei den Schulkindern Motivation geweckt und Bewusstsein geschaffen werden.

 

 

 

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