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23. November 2011 10:23; Akt.: 23.11.2011 10:23

Heute heißt es: “Ziagts den Tirolern die Lederhose aus”

Michael Jochum ist mit 47 Saisontreffern aktuell der erfolgreichste Werfer bei den "Roten Teufeln" vom Bodensee. Michael Jochum ist mit 47 Saisontreffern aktuell der erfolgreichste Werfer bei den "Roten Teufeln" vom Bodensee. - © VOL.at/Philipp Steurer
von VN/Jochen Dünser -
Alpla HC Hard empfängt ab 19 Uhr Schwaz – Bregenz ist in Innsbruck zu Gast.

Bedingt durch das Engagement von Bregenz (EHF-Cup) und Schwaz (Cup der Cupsieger) am Samstag im Europacup, kommt es bereits heute zum Duell Vorarlberg gegen Tirol in der 13. Runde der Handball-Liga Austria. Blickt man auf die Statistik, sind die „Roten Teufel“ vom Bodensee im Heimspiel ab 19 Uhr gegen Cupsieger Schwaz ganz klar in der Favoritenrolle. In den elf bisherigen Auftritten der Schwazer Silberstiere in der „Teufels-Arena“ gab es zehn Niederlagen und ein Remis. Nicht zuletzt um den Kontakt zum Spitzentrio zu halten, fordert Hard-Coach Markus Burger zwei Punkte. „Wenn wir uns im Spitzenfeld der Tabelle halten wollen, dürfen wir uns zu Hause keinen Ausrutscher erlauben. Wir müssen von Beginn an voll zur Sache gehen und den Gegner unter Druck setzen“, so Burger. Aufseiten der Gastgeber hofft man, dass Top-Skorer Marko Tanaskovic nach seiner Bänderverletzung am Sprunggelenk zumindest wieder für Kurzeinsätze zur Verfügung steht und damit für Entlastung im linken Rückraum sorgen kann. Während Hard in den bisherigen sechs Heimbegegnungen vier Siege und zwei Remis zu Buche stehen hat, konnte Schwaz nur zwei seiner sieben Aus- wärtspartien siegreich beenden.

Erst ein Sieg

Noch nicht wirklich zu überzeugen wusste bislang bei seinen Auftritten in der Ferne ÖHB-Serienmeister Bregenz. Der Auftakterfolg in Leoben war der bislang einzige doppelte Punktgewinn des Teams von Coach Martin Liptak. Daneben gab es zwei Remis und drei Niederlagen. In Summe keine wirklich überzeugenden Argumente, die für einen Erfolg beim Gastspiel in der Tiroler Landeshauptstadt sprechen. Doch die Innsbrucker Wölfe sind so etwas wie der Lieblingsgegner der Bregenzer. In 38 Aufeinandertreffen gab es 31 Bregenzer Siege und nur vier Niederlagen. Für Liptak hat dies aber keine Bedeutung: „Was einmal war, ist Geschichte. Was für uns zählt, ist die Gegenwart, und da waren die Leistungen meiner Mannschaft zuletzt nicht so, dass wir mit breiter Brust in Innsbruck auftreten können. Wir sind weiter auf der Suche nach der notwendigen Stabilität und müssen dieses Manko mit Einsatz und Kampf wettmachen. Wenn wir unser Ziel, Rang eins nach dem Grunddurchgang, nicht aus dem Augen verlieren wollen, müssen wir zwei Punkte holen. Damit ist alles gesagt“, so der Bregenz-Trainer. Für Kapitän Markus Wagesreiter und Co. ist es zugleich der letzte Test vor dem Europacup-Vergleich gegen BM Granollers. Das Hinspiel gegen die Spanier in Runde drei des EHF-Cup wird am Samstag um 19 Uhr in der Handball-Arena Rieden angepfiffen.


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