Herbst – Abschlussübung der Feuerwehr Laterns

Von Gemeindereporter Helmut Welte
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Schwerstarbeit hatten die Florianis aus Laterns bei ihrer Abschlussübung zu verrichten.
Schwerstarbeit hatten die Florianis aus Laterns bei ihrer Abschlussübung zu verrichten. - © hwe
Die Feuerwehr Laterns führte am vergangenen Sonntag ihr diesjährige Herbstabschlussübung durch. Dabei konnten sich viele Zuseher von der Schlagkraft der Wehr aus der Berggemeinde überzeugen.

Laterns (hw) “Sind wir für die kommenden Aufgaben, Anforderungen und Erwartungen gerüstet?” Diese Frage stellte sich die Florianis der Feuwehr Laterns bei ihrer Herbstabschlussübung.
Das zeitliche Engagement der Feuerwehrleute sei nicht weiter ausbaubar, betonte Kommandant und Einsatzleiter Bruno Nesensohn, da alle neben dem Ehrenamt Beruf und Familie haben. Wichtig ist, dass man tagsüber die Einsatzbereitschaft aufrecht erhalten kann, aber auch der Ausbildungs-, Schulungs- und Übungsdienst, um die Schlagkraft der Wehr zu erhalten. „Im Ernstfall wird die Feuerwehr Rankweil gleich mitalarmiert. Damit soll der personelle Engpass während des Tages ausgeglichen werden“, heißt es in der Berggemeinde.

Mit der f3 Meldung „Brandausbruch im ehemaligen Gasthaus Bergfrieden. Mehrere Personen eingeschlossen“ wurde die Wehrmänner der Berggemeinde zu ihrer Abschlussübung am Sonntag Nachmittag mittels Pager gerufen. Die Übung sollte den Aufgaben im reellen Einsatz Rechnung tragen, die heutzutage neben der traditionelle Brandbekämpfung mehr technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen beinhalten.
35 Mitglieder der Feuerwehr Laterns, die mit drei Fahrzeugen das Brandobjekt angefahren waren hatten vor den vielen Zuschauern, darunter auch Bürgermeister Heinz Ludescher mit zahlreichen Gemeindevertretern und Abschnittskommandant Wolfgang Stöcklmair Schwerstarbeit zu verrichten. Galt es doch getreu dem Feuerwehr Motto „Retten-Löschen-Bergen“ nicht weniger als acht verletzte Personen, teilweise mittels Seilbergung zu retten und der ebenfalls anwesenden „First Responder Gruppe Laterns“ zur weiteren Behandlung zu übergeben. Parallel dazu mussten mit Unterstützung der in der Zwischenzeit ebenfalls alarmierten Feuerwehr Rankweil nicht nur die intensiven Löscharbeiten, sondern auch der Schutz der sehr nah gelegenen Nachbarobjekte durchgeführt werden.
Die Wehr aus Laterns, der übrigens auch zwei Mädchen angehören leistete gute, fachlich fundierte Arbeit. Ebenfalls sehr gute Arbeit leistete die „First Responder Gruppe Laterns“, die in der Berggemeinde bei jeder Alarmierung der Feuerwehr automatisch mitalarmiert wird und immer wertvolle Dienste leistet.
Im Anschluss an die von Karl Heinzle bestens moderierte Abschlussübung, gab es von den Besuchern als kleines Dankeschön für die Laternser Feuerwehrler großen Applaus verbunden mit der Hoffnung, dass ihre Feuerwehr hauptsächlich nur zu Übungszwecken ausrücken muss.
Mit einem „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“, schloss die diesjährige Herbstabschlussübung in Laterns mit einem gemütlichen Beisammensein im Feuerwehrhaus.

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