Heimmacht Mattersburg fordert auswärtsstarke Austria

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Heimmacht Mattersburg fordert auswärtsstarke Austria
Zum Abschluss der 8. Runde der Fußball-Bundesliga empfängt am Sonntag (16.00 Uhr) im Burgenland die Nummer eins der Heimtabelle das auswärtsstärkste Team. Der SV Mattersburg hat seine drei bisherigen Partien im Pappelstadion für sich entschieden und weist als einzige Mannschaft noch eine blütenweiße Heimweste auf.

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Tabellenführer Austria präsentiert sich bisher in der Fremde unantastbar, die bis dato vier Auswärtspartien wurden allesamt gewonnen, noch dazu ohne ein einziges Gegentor.

Austria-Trainer Peter Stöger hat keine Bedenken, dass die Länderspielpause seine Truppe außer Tritt gebracht haben könnte. "Warum soll ich mir über Selbstverständlichkeiten den Kopf zerbrechen? Wir haben das Beste aus dieser Pause gemacht." Die Austrianer haben zunächst intensiv im körperlichen Bereich gearbeitet und dann ein verlängertes Wochenende genossen.

Positiv an den spielfreien Tagen war für die Stöger auch die Möglichkeit, die verletzt gewesenen Akteure wie Roman Kienast, Dare Vrsic oder Alexander Gorgon wieder heranzuführen. Kienast trainiert nach seinem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich bereits wieder mit der Mannschaft, das Match in Mattersburg kommt für den Angreifer aber noch zu früh. "Kienast ist zuletzt von einer Verletzung in die nächste spaziert. Wir werden sicher nichts riskieren, uns hilft nur ein topfitter Kienast", berichtete der 46-jährige Wiener.

Dass die Mattersburger dank ihrer Heimstärke im oberen Tabellendrittel mitmischen, ist für Stöger keine Überraschung. "Die Mattersburger Mannschaft entwickelt sich ohne radikale Veränderungen sehr gut. Sie setzen auf Spieler aus dem eigenen Stall plus einige Arrivierte. Diese Mischung funktioniert", sagte Stöger, der zur Ausgangslage meinte: "Für uns ist es ähnlich wie in den meisten Spielen. Wir sind in der Lage, dort zu gewinnen. Aber dafür muss alles passen und alles abgerufen werden."

Die Austria eilte zuletzt von Sieg zu Sieg und ist zudem mittlerweile 515 Ligaminuten ohne Gegentreffer. Die daraus resultierende Euphorie will Stöger gar nicht bremsen. "Dagegen wehre ich mich sicher nicht. Die positiven Schlagzeilen tun der Mannschaft nach dem schwierigen Frühjahr sehr gut. Aber es ist noch sehr früh in der Saison", erklärte Stöger.

Auch Mattersburgs Langzeitcoach Franz Lederer freut sich über einen gelungenen Saisonstart und die wieder gewonnene Heimstärke. "Es war schon einer unserer Schwerpunkte, die Heimstärke zurückzuholen. So eine Heimbilanz zu haben, ist natürlich schön", sagte Lederer. Mit den Wienern kommt aber ein echtes Kaliber ins Burgenland.

"Mit der Austria kommt der Tabellenführer. Man braucht sich nur die Bilanz der Austria anschauen: sie stehen defensiv kompakt und sind vorne sehr effizient. Das wird eine Riesenherausforderung für uns", weiß Lederer, der hofft, dass seine Kicker die richtigen Lehren aus dem jüngsten 0:3 in Wien gegen Rapid ziehen werden. Von den vergangenen 20 Ligaspielen gegen die Austria hat Mattersburg bei sieben Remis und elf Niederlagen nur zwei für sich entschieden. Die bis dato letzte Heimpartie gegen die Violetten wurde aber am 20. März 2:0 gewonnen.

(APA)

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