Hard legte in HLA-Finalserie mit 27:26-Sieg über Fivers vor

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Grunddurchgangssieger HC Hard ist am Donnerstag in der Finalserie der Handball Liga Austria (HLA) mit 1:0 in Führung gegangen. Die Vorarlberger gewannen den Auftakt der “best of three”-Serie gegen Titelverteidiger Fivers Margareten daheim 27:26 (15:13) und haben damit am Sonntag in Wien die Chance, ihren insgesamt sechsten Meistertitel zu holen.

Die Partie der zwei die Saison dominierenden Teams bot Dynamik, Klasse, aber auch Hektik. Die Fivers kamen vorerst etwas besser ins Spiel, mussten ihren Zweitore-Vorsprung aber rasch abgeben. Mit Fortdauer der ersten Hälfte hatte auch Golub Doknic entscheidenden Anteil an einem Harder Plus von bis zu vier Treffern. Die Gäste erfingen sich jedoch wieder, waren knapp am Ausgleich, konnten letztlich mit dem 13:15 zur Pause leben.

Und der Cupsieger ließ auch nach dem Seitenwechsel nicht locker. In der 40. Minute gelang mit dem 19:19 der erste Ausgleich seit der 6. Minute, von einem erneuten Zwischenspurt Hards ließ sich die Mannschaft von Trainer Peter Eckl auch nicht beeindrucken. Auf mehr als auf ein Tor kamen die als Außenseiter in die Saison gegangenen Fivers aber nicht mehr heran, u.a. glänzte wieder Doknic mit einigen Paraden.

Während die Harder eine mehr als ein Jahr währende Heim-Unbesiegtheit fortgesetzt haben, werden sie es in Wien nicht leicht haben. Denn die Fivers sind in Wien-Margareten schon mehr als zwei Jahre lang ungeschlagen. “In der Hollgasse wird uns purer Kampf erwarten”, meinte daher auch Hards Gerald Zeiner. “Heute haben die Fivers die Deckung auf offensiv umgestellt. Wir haben eine Zeit gebraucht, bis wir eine Lösung gefunden haben.”

Für Hard-Coach Petr Hrachovec zählte im ORF-Interview vor allem das Endergebnis: “Wir haben verdient gewonnen, waren ein bisschen besser.” Ivan Martinovic von den Fivers sah bei den Seinen zu viele technische Fehler: “In den entscheidenden Momenten waren wir nicht zusammen. Aber wir haben eine sehr, sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt.” Sein Trainer Peter Eckl: “Es war wie erwartet ein schweres Spiel. Jetzt ist regenerieren ganz wichtig.”

(APA)

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