Hangrutsch in Langen

Von VOL.at/Pascal Pletsch
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Nach dem Hangrutsch scheint das Gebäude vorläufig gesichert. Nach dem Hangrutsch scheint das Gebäude vorläufig gesichert. - © VOL.AT/Pascal Pletsch
Langen - Vermutlich aufgrund der intensiven Regenfälle ist es am Mittwoch Abend zu einem großen Hangrutsch in Langen gekommen. Nach einem Lokalaugenschein durch Landesgeologen Walter Bauer wird nun mit den Absicherungsarbeiten begonnen.

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Ein Anwohner vernahm gegen 22:00 Uhr knackende Geräusche und ein Rauschen vom Gelände einer benachbarten Baustelle. Er ging zu der Baustelle um die Ursache für die Geräusche zu finden und entdeckte dabei, dass auf einer Länge von rund 10 Metern nur rund drei Meter von dem in Bau befindlichen Gebäude die Geländekante abgebrochen war.

Aufgrund des lang anhaltenden Starkregens waren große Wassermengen vom Flachdach des Gebäudes auf den weichen Untergrund geflossen und haben nach ersten Vermutungen die Rutschung ausgelöst. Ob die Abbruchkante nun stabil ist, muss am Donnerstag erst genau geprüft werden. Ebenso ist unklar ob ein direkt an der Abbruchkante verlaufender Kanal beschädigt worden ist. Aufgrund der Rutschung wurde auch ein Bach teilweise verschüttet. Die Feuerwehr Langen, die mit drei Fahrzeugen und 20 Mann im Einsatz war, sicherte mit Planen und Holzbalken die Abbruchkante notdürftig gegen weiter nachkommendes Wasser ab.

Gebäude vorläufig sicher

Am Donnerstag Morgen machte sich Landesgeologe Walter Bauer ein Bild von der Lage vor Ort. "Es kann durchaus noch zu Nachrutschungen kommen, aber momentan ist das Gebäude nicht gefährdet", so Bauer nach der Begutachtung. Auch die Sorge, dass die Nutzwasserleitung der Gemeinde Langen, welche unmittelbar neben der Abrisskante verläuft, beschädigt ist, hat sich bislang nicht bestätigt. Klar ist, dass nun umfangreiche Sicherungsmaßnahmen ergriffen werden müssen um den Hang zu stabilisieren. "Da gibt es nun einiges zu tun", erklärt Langens Vizebürgermeister Josef Kirchmann im Gespräch mit VOL.AT.

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