Hagspiel träumt von zwei Siegen bei Klassikern

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Der Dornbirner Gerd Hagspiel will zwei Siege bei den Klassikern in Tirol holen. Der Dornbirner Gerd Hagspiel will zwei Siege bei den Klassikern in Tirol holen. - © VOL.AT/Privat
Dornbirn. Der Dornbirner Gerd Hagspiel zählt bei den Marathon-Klassiker in Tirol zu den absoluten Sieganwärtern.

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1. Saisonhöhepunkt für die Radmarathonspezialisten – Radwoche Nauders & Tiroler Oberland

Tausende Radsportler sind Richtung Tiroler Oberland unterwegs

Es gibt in Österreichs Radmarathonszene zwei Veranstaltungen, die über allem stehen. Und das ist neben dem Ötztaler Radmarathon vor allem auch die „Radwoche  im Tiroler Oberland“  mit Kaunertaler Gletscherkaiser und dann in Nauders mit dem  Race Across the Alps, dem „Nightrace“ und dem Dreiländer Radgiro. Das alles ab morgen Donnerstag, 21. Juni bis kommenden Sonntag, 24. Juni. An die 4.500 Radsportler werden mit dabei sein.

Das Duell der Spezialisten – Alles jagt Klaus Steinkeller – 500 Starter beim Gletscherkaiser

Los geht es morgen Donnerstag mit dem Kaunertaler Gletscherkaiser. Von Feichten führt die Strecke 51 km und über 2.100 hm hinauf zum Parkplatz des Kaunertaler Gletschers. Ziel auf 2.750 Metern. Eine Herausforderung, die selbst schon von so manchem Spitzenathleten unterschätzt wurde. Auch in diesem Jahr beginnt am Donnerstag wieder die Jagd auf eine der begehrtesten Radauszeichnungen. Der Kampf um den Titel „Girokaiser“. Die Kombination aus zwei Rennen, nämlich dem Kaunertaler Gletscherkaiser und dem Dreiländer Radgiro am Sonntag, zieht die Topfahrer der Szene an.

Duell Vorarlberg – Tirol – Gerd Hagspiel gegen Klaus Steinkeller

Allen voran Klaus Steinkeller (Steinkeller Racing). Er hat in diesem Jahr bereits den Achensee-, den Amade- und vor allem den Dolomitenradmarathon gewonnen. Der Tiroler ist in bestechender Form und hat sich die Titelverteidigung ganz klar zum Ziel gesetzt. Da ist aber auch der Vorarlberger Gerd Hagspiel (Team Radcult). Auch er hat sowohl den Gletscherkaiser, wie auch den Giro schon gewonnen. In diesem Jahr lieferte er sich mit Steinkeller schon packende Duelle.  „Ich muss schauen wie die Tagesverfassung ist, werde aber natürlich wie immer von der ersten Sekunde an Vollgas geben. Klaus ist in Topform, es wird sehr schwer“, freut sich Hagspiel auf das Duell Vorarlberg gegen Tirol.

Obwaller, Traxl, Neurauter, uvm.

Neben Klaus Steinkeller und Gerd Hagspiel sind noch einige absolute „Kracher“ am Start. Der Salzburger Hans Peter Obwaller befindet sich im „x-ten“ Radfrühling und hat vor wenigen Tagen mit Rang 3 beim Haimingerbergrennen seine immer noch bestehende Klasse unter Beweis gestellt. „Für mich ist es der allerletzte Test vor der Transalp. Ich freue mich auf den Gletscherkaiser. Der hat ja schon ein bisschen Kultstatus,“ lächelt Obwaller.

Die Frage ist? Wie legt es der St. Antoner Andreas Traxl (Mooserwirt Ridley) an. Auch er hat beim Gletscherkaiser schon gewonnen. Traxl hat vor einer Woche die Langenloiser Radsporttage gewonnen und für den „Girokaiser“ extra eine rennfreies Wochenende eingelegt. Einziges Manko – er hat nach der letzten Saison mit dem Montafoner Tobias Jenny seinen „Edelhelfer“ an das Team Vorarlberg verloren – sein neuer Domistike David Prieth braucht hier noch seine Zeit. Ausserseiterchancen hat auch Armin Neurauter von der Union Sporthütte.at

Bei den Damen führt der Sieg wohl über Patrizia Wacker (Team GAZI Radhaus).

Wie auch immer – morgen ab 08 Uhr 30 geht es Richtung Gletscher los. Alle Infos zum Rennen gibt es unter www.gletscherkaiser.at   

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