Gutes Los für Paszek zum Olympia-Auftakt

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Tamira Paszek hat am Donnerstag mit Alize Cornet eine schlagbare Gegnerin für den Auftakt des olympischen Tennisturniers in Wimbledon zugelost bekommen. Gegen die Französin hat sie heuer bereits in der zweiten Wimbledon-Runde glatt 6:2,6:1 gewonnen. Im direkten Vergleich liegt die Vorarlbergerin 2:1 voran. Schlechter erwischte es Jürgen Melzer mit dem als Nummer 13 gesetzten Kroaten Marin Cilic.

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Melzer liegt gegen Cilic im Head-to-Head 2:5 zurück. Das bisher letzte Duell gewann der Weltranglisten-15. Cilic 2011 im Rotterdam-Achtelfinale auf Hartplatz 6:2,6:4. "Ein leichtes Los bekommt man bei Olympia nicht", meinte Tennis-Delegationsleiter Clemens Trimmel in einer ersten Reaktion gegenüber der APA. "Jürgen ist sicher Außenseiter. Cilic ist mit dem Service und der Rückhand gut", meinte der ÖTV-Sportdirektor und -Davis-Cup-Kapitän. "Aber Jürgen hat sicher Chancen." Anfang des Monats war Cilic im Wimbledon-Achtelfinale an Andy Murray gescheitert. Melzer unterlag in Runde zwei dem Slowaken Lukas Lacko.

Paszek muss sich über ihr Los nicht beschweren. Auf dem Weg in das Wimbledon-Viertelfinale besiegte sie Cornet vor einem Monat 6:2,6:1. Neben dem Head-to-Head spricht auch die Weltranglisten-Position für die Dornbirnerin, als 37. hat sie ein Guthaben auf Cornet von elf Plätzen. "Tamira ist die Favoritin", meinte Trimmel ganz klar. "Sie hat hier auch bisher super trainiert."

Im Doppel haben Melzer und Alexander Peya mit den Brüdern und schottischen Lokalmatadoren Andy und Jamie Murray ein attraktives und schwieriges Los gezogen. Melzer/Peya dürfen auf eine tolle Kulisse hoffen. Trimmel: "Das Match wird sicher auf einem großen Platz angesetzt. Von der Stimmung her ist das gut. Es ist eine interessante Aufgabe. Im Doppel sind die Chancen meist 50:50."

Österreichs Teilnahme im Mixed-Bewerb ist noch offen. Die Entscheidung fällt erst nach dem für Dienstag für 12.00 Uhr MESZ festgesetzten Nennschluss. Da für Jürgen Melzer und Tamira Paszek die Qualifikation über die Weltranglisten-Plätze knapp wird, hat der österreichische Verband (ÖTV) um eine Wildcard angesucht.

Paszek würde bei einem Auftaktsieg auf die Siegerin des Spiels Li Na (CHN-10) gegen Daniela Hantuchova (SVK) kommen. Im Achtelfinale wäre eine Neuauflage vom Wimbledon-Auftaktmatch gegen Caroline Wozniacki (DEN-8) möglich. Die aktuelle Wimbledon-Siegerin Serena Williams (USA-4) ist in Paszeks Raster-Viertel. Melzer würde in Runde zwei auf Lleyton Hewitt (AUS) oder Sergej Stachowski (UKR) treffen, danach käme er wohl auf Titel-Co-Favoriten Novak Djokovic (SRB-2).

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