Drei Aufseher bei Meuterei in Gefängnis in Guatemala getötet

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Bei einer Meuterei und rund 30-stündigen Geiselnahme in einem Jugendgefängnis in Guatemala haben Häftlinge drei Aufseher getötet. Knapp 50 Gefangene hatten nach Polizeiangaben in der Anstalt in San Jose Pinula bei Guatemala-Stadt am Sonntag zwei Aufseher umgebracht und fünf weitere als Geiseln genommen.

Montagfrüh (Ortszeit) ließen sie eine verletzte Geisel wieder frei. Schließlich befreite die Polizei am Nachmittag die übrigen vier Geiseln und eroberte die Kontrolle über das Gefängnis zurück, wie Guatemalas Präsident Jimmy Morales auf Facebook mitteilte. Eine der Geiseln starb nach Angaben von Innenminister Francisco Rivas später im Krankenhaus. Zwei Geiseln seien schwer verletzt, sagte Polizeichef Nery Ramos.

Nach Berichten von Rettungskräften hatten die Geiselnehmer ihre Opfer mit Scheren und Glasscherben angegriffen, als die Polizisten sich näherten. Medienberichten zufolge gehörten die Meuterer der kriminellen Bande Barrio 18 an und hatten unter anderem die Verlegung von weiteren Mitgliedern in die Jugendstrafanstalt gefordert. Sie sollen auch Matratzen angezündet haben.

(APA/dpa)

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