Wirbel um Grundstücksdeal in Hard: Nun äußert sich Markus Wallner

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Nun äußert sich Wallner zu den Vorwürfen.
Nun äußert sich Wallner zu den Vorwürfen. - © Paulitsch
Erstmals seit dem Bekanntwerden des vermeintlich unfairen Grundstückskaufs des Harder Politikers Alfred Büchele, hat sich nun Landeshauptmann Markus Wallner zu den Vorfällen geäußert.

Wie ORF Vorarlberg berichtet, stellt sich Wallner hinter das Vorgehen von Matthias Kucera (ÖVP). Den Käufer des Grunstücks, Alfred Büchele, nimmt der LH weniger in Schutz.

Die Rücktrittsaufforderungen an Kucera, der in diesem umstrittenen Grundstücksverkauf als Vertragserrichter tätig war, hält Wallner jedenfalls für überzogen. Nachdem Wallner sich tagelang mit der Materie beschäftigt, das Gerichtsurteil studiert und mit den Betroffenen gesprochen habe, habe er nun festgestellt, dass die Vorwürfe gegen seinen Sozialsprecher Kucera haltlos seien, erklärt Wallner im Pressefoyer. Die Rücktrittsforderungen der Opposition seien überzogen. Kucera habe sich schließlich nichts zu Schulden kommen lassen.

Der augenscheinlich geringe Preis für die Liegenschaftsanteile erkläre sich aus der Absicht des Verkäufers, den Grund weiterhin landwirtschaftlich nutzen zu lassen und weder Rechtsanwalt Kucera noch Notar Manfred Umlauft hätten damals Zweifel an der Geschäftsfähigkeit des Verkäufers gehabt.

Büchele verliert wahrscheinlich Mandat im Hypo-Aufsichtsrat

Weniger in Schutz nahm Wallner den Käufer des Grundstücks, den Harder ÖVP-Funktionär Albert Büchele. Er hatte die Liegenschaftsanteile von einem heute 98-Jährigen, nicht geschäftsfähigen Pensionisten, günstig erwerben wollen. Büchele, der auch im Hypo-Aufsichtsrat ist, dürfte sein Mandat verlieren. Wallner sagte im Pressefoyer, das Mandat von Büchele laufe aus. Er gehe davon aus, dass Büchele nicht mehr in den Aufsichtsrat bestellt werde.

Harald Köhlmeier, der Harder Bürgermeister und ebenfalls ÖVP-Mitglied, nahm Büchele in Schutz. Köhlmeier sagte im Pressefoyer, er werde sich am Basching sicher nicht beteiligen. Im Übrigen habe seinerzeit auch die Harder Grundverkehrskommission dem Verkauf zugestimmt – und da sitzen laut Köhlmeier nicht nur ÖVP-Vertreter drinnen.

(Red.)

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