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Grüne und Emsige fordern Bahnhofskreuzungs-Umbau

Dietmar Fend (l.) und Dietmar Pöschko legen Verbesserungsvorschläge für die Bahnhofskreuzung vor.
Dietmar Fend (l.) und Dietmar Pöschko legen Verbesserungsvorschläge für die Bahnhofskreuzung vor. ©TF
Hohenems. Eine Entschärfung der Verkehrssituation bei der Bahnhofskreuzung vor allem für Radfahrer fordern Dietmar Fend und Dietmar Pöschko von der Stadtvertretungsfraktion der Grünen und Emsigen.

Sie haben dafür eine umfassende Analyse vorgenommen, Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet und diese auch schon dem Landesstraßenbauamt präsentiert.

 Eingangs loben die beiden die positive Entwicklung in Hohenems, vor allem durch den neuen Bahnhof und die Zentrums-Umfahrung. Allerdings stelle sich die Bahnhofskreuzung durch wenig Platz und zu geringe Berücksichtigung der Radfahrer als sehr unbefriedigend dar, sei äußerst unübersichtlich und zum Teil ohne Verletzung der Straßenverkehrsordnung nicht leicht zu queren.. Die Situation habe sich durch die Zunahme des Verkehrs wesentlich verschärft – viele Bahnbenutzer, über 600 Busse, die Radfahrer auf dem Landesfahrradweg 2, Fußgänger und der wesentliche Autoverkehr der L190 nutzen die Verkehrsabschnitt täglich.

„Die Bahnhofskreuzung in Hohenems ist nach dem Bahnhofsneubau, der Neuorganisation des Bahnhofareals und des Ausbaus des Landesradwegs 2 zum neuralgischen Punkt für Radfahrer geworden“, weiß Dietmar Fend. Und Dietmar Pöschko ergänzt: „Besonders für Benutzer des Landesradwegs Richtung Norden ist die Situation unzumutbar.“ Die Emsigen und Grünen setzen sich daher für einen Umbau dieser Kreuzung ein und legen Vorschläge zu Umbaumaßnahmen vor. Nach diversen Gesprächen erscheint zumindest ein Teilumbau und somit die Entfernung der größten Gefahrenquellen relativ bald möglich. Die Bereitschaft des Landesstraßenbauamtes hiezu sei jedenfalls gegeben, so die beiden.

Die wichtigsten und relativ einfachen Maßnahmen eines Teilumbaus würden bereits eine wesentliche Verbesserung bringen: Auf der Ostseite der Rudolf von Ems-Straße (Spital) sollten der Gehsteig und der Radweg zusammengelegt und verbreitert werden. Dadurch wäre der Fahrradstreifen Richtung Angelika Kauffmann-Straße nicht mehr unbedingt notwendig. Würde dieser aufgelassen, könnte die Fahrbahn für den motorisierten Verkehr versetzt und die Fahrbahn des Landesradwegs 2 durch Zusammenlegung des Gehsteiges und des Radstreifens noch um die Breite des aufgelassenen Radstreifens verbreitert werden. Die Gefahr durch ausparkende Autos wäre erheblich vermindert. Zudem würde eine Neubebauung des unattraktiven Bereichs südlich des neuen Bahnhofs weitere verkehrstechnische Möglichkeiten bieten und könnte gleichzeitig genutzt werden, eine schöne und gastfreundliche Seite von Hohenems zu zeigen, so Fend und Pöschko abschließend.

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