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Grüne schlagen Alarm: Anflugroute erhöht Atomgefahr

Neue Flugroute: Eindringlich warnen die Vorarlberger Grünen vor der Atomgefahr. Neue Flugroute: Eindringlich warnen die Vorarlberger Grünen vor der Atomgefahr. - © EPA
Als fahrlässig bezeichnen die Vorarlberger Grünen die Pläne der Schweizer Bundesregierung zur Änderung der Flugrouten zum Zürcher Flughafen. Denn auf der neuen Route lägen drei Atomanlagen. Die Landesgrünen ziehen bereits den Vergleich mit Fukushima.

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Die Neue Flugroute solle über das Aargau führen. Im Bereich des neuen, sogenannten "gekröpften Nordanfluges" lägen die Kernkraftwerke Beznau und Leibstadt sowie das Zwischenlager Würenlingen. Energie- und Verkehrssprecher der Grünen, LAbg. Bernd Bösch, spricht deshalb von einer Gefährdung, die schlichtweg nicht zu akzeptieren sei. "Die Lehren aus der Atomkatastrophe von Fukushima dürfen nicht ignoriert werden", so Bösch.

"Atom-Route" ist "komplex und Riskant"

Selbst die Stellungnahme der Swiss-Air-Pilotenvereinigung Aeropers bezeichne den Nordanflug als "komplex und riskant". „Auslöser dieser riskanten Variante ist der geplante Ausbau des Zürcher Flughafens“, hält Bösch fest. „Wir haben auch im Zusammenhang mit den steigenden Überflügen über Vorarlberg darauf hingewiesen, dass hier Grenzen des Erträglichen überschritten werden. Den Menschen im Umfeld der großen Flughäfen ist der Fluglärm nicht zumutbar. Deshalb haben die Münchner den Ausbau abgelehnt“, schließt der Grün-Abgeordnete.

Bösch fordert die Landesregierung auf, gegen das Projekt mobil zu machen.

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