GroupGroupCombined ShapePage 1Page 1Combined ShapePage 1Triangle Fill 1BitmapFill 1Fill 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAA Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Gründungstag der Ersten Republik: Kern warnt vor Sozialabbau

Kern und Häupl legten am Montag einen Kranz nieder
Kern und Häupl legten am Montag einen Kranz nieder ©APA (Hochmuth)
Die SPÖ hat am Montag an die Ausrufung der Ersten Republik am 12. November 1918 erinnert. Parteichef Christian Kern und Wiens Bürgermeister Michael Häupl legten in der Früh einen Kranz am Republik-Denkmal in Wien nieder. In seiner Rede warnte Kern angesichts der Regierungsverhandlungen von ÖVP und FPÖ einmal mehr davor, dass der Sozialstaat in Gefahr sei - "wir nehmen das nicht hin".

Man habe sich diesem “Umbruch” zu stellen, erklärte Noch-Kanzler Kern laut einer Aussendung zum bevorstehenden Regierungswechsel. “Wir müssen ihn nutzen, um unsere Politik zuzuspitzen und uns neu zu formieren” – sowohl im Parlament als auch über Bündnisse und Plattformen, in die sich auch die Zivilgesellschaft einbringen solle.

Es gehe jetzt um eine Auseinandersetzung gegensätzlicher Weltbilder, glaubt Kern: “Aalglattes Marketing gegen die gerechte Modernisierung Österreichs.” In Erinnerung an prägende Sozialdemokraten betonte Kern vor zahlreicher Parteiprominenz, dass man deren Politik “im Sinne eines gerechten Österreichs” fortsetzen müsse.

“Wir müssen die sozialen Verhältnisse in der Republik stabil halten, denn wir wissen: Armut frisst Demokratie, das ist weltweit zu beobachten”, meinte Häupl etwa in Richtung Mindestsicherungs-Kritiker. “Wer die Demokratie nachhaltig sichern will, muss auf gerechte Verteilung und soziale Gerechtigkeit setzen.”

(APA)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  1. VOL.AT
  2. Politik
  3. Gründungstag der Ersten Republik: Kern warnt vor Sozialabbau
Kommentare
Noch 1000 Zeichen