Großübung an der LBS Feldkirch

Von Gemeindereporter Emir T. Uysal
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Über 120 Personen waren bei dieser Feuerwehrübung involviert.
Über 120 Personen waren bei dieser Feuerwehrübung involviert. - © Emir T. Uysal
Feldkircher Floriani probten den Ernstfall in Altenstadt.

Feldkirch. (etu) Alljährlich stellen sich die Feuerwehrkräfte des Abschnittes Montfort einem simulierten Großeinsatz. Damit soll nicht nur der Gemeinschaftssinn zwischen den verschiedenen Fraktionen gestärkt werden, auch Abläufe optimiert, Probleme korrigiert und Potenzial ausgeschöpft werden. Vergangenen Dienstagabend, 19 Uhr, ging in der Landesberufsschule Feldkirch ein schriller Brandalarm los. Schnell folgte der Funkruf und die ersten Feuerwehrleute Altenstadt mit Einsatzleiter Markus Berchtold waren vor Ort. Er musste das Szenario überblicken und rasche Prognosen stellen. Erste Hinweise bot hierfür das Hauspersonal: „Ein Brand im Technikraum. Zehn bis 20 Personen müssen evakuiert werden!“ Berchtold hatte den Funksender griffbereit: „Lösen Sie F4 aus und verständigen Sie sämtliche Feuerwehren im Löschkreis!“ Rasch rückten zehn weitere Fahrzeuge mit rund 100 Feuerwehrleuten nach. Das Rote Kreuz und der Arbeiter Samariterbund waren im Zuge dessen ebenso informiert worden und waren schnell mit Einsatzleiter René Zwischenbrugger (RK) vor Ort.

Ziel: Rasche Brandbekämpfung
„Wichtig ist in solchen Situationen, dass die Einsatzkräfte das Gebäude entsprechend erkunden“, erklärt Abschnittsfeuerwehrkommandant Hubert Bonner. Wenige Minuten vergingen bis das komplette Szenario überblickt war: 15 Statisten sowie acht Puppen mussten geborgen werden, Brand im Technikraum und Rauch, der ins erste Obergeschoß verbreitet hatte, bekämpft werden sowie ein simulierter Unfall, der sich in Panik in der Tiefgarage ereignete, ebenso aufgeklärt und Personen evakuiert werden. Gerade die Statisten, die mit Kunstblut in Szene gesetzt worden sind, machten ihre Arbeit gut: Ihr schauspielerisches Talent stellten sie mit Hilfeschreie und schmerzverzerrten Gesichtern unter Beweis. Auch die Floranis haben diese Übung so ernst genommen, dass sie teilweise die eingeladene Pressemitarbeiter nicht mehr in Gebäude gelassen haben.

Positives Resümee
Zum Schluss versammelten sich alle Einsatzkräfte beim LBS-Parkplatz für eine fachliche Zusammenfassung. „Gefahrengüter, wie sie im LBS Feldkirch zu genüge gibt, wurden optimal aus dem Weg geschaffen und die verletzten Personen wurden ausgezeichnet an die weiteren Stationen mit genügen Informationen überreicht“, meinte der Übungsbeobachter Wolfgang Huber. „Bei der Gesamtkoordination waren noch einige Hindernisse an denen gearbeitet werden muss.“ Einsatzkräfte wurden keine verletzt. Die gesamte Großübung dauerte eine Stunde und 15 Minuten. „Eine sehr gute Zeit für ein solch großes Gebäude“, meint Einsatzleiter Berchtold stolz. Ortsvorsteher Josef Mähr sowie Christine Burtscher (Stadt Feldkirch) waren als Zaungäste geladen und überreichte die Glückwünsche für den guten Übungsablauf. Anschließend gab es für alle ein Abendessen und gemütlicher Umtrunk in der Landesberufsschule Feldkirch.

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