Großglockner: Motorrad rammt Zuschauerin bei Bergrennen

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Bei einem Nostalgiemotorradrennen auf der Großglockner Hochalpenstraße ist es am Samstagvormittag zu einem tödlichen Unfall gekommen. Ein Zweirad schleuderte in die Zuschauer, wodurch eine Frau starb.

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Ein Rennteilnehmer aus England - bei ihm handelt es sich laut Polizei um einen "älteren Mann" - war kurz vor 10.00 Uhr mit seiner Ducati Baujahr 1932 durch das Ziel am Fuschertörl gefahren und unmittelbar darauf gegen eine Gehsteigkante geprallt. "Der Mann hat offenbar nicht richtig gebremst. Die Maschine stieg auf und wurde über eine Holzabsperrung in eine Gruppe von Zuschauern geschleudert", berichtete Polizeisprecher Anton Schentz der APA.

32-jährige Niederösterreicherin stirbt am Großglockner

Der Zweiradlenker wurde von dem Motorrad geschleudert und kam erst nach 30 Metern schwer verletzt auf einer Böschung zu liegen. Zwei Zuseher - eine Frau aus Niederösterreich und ihr Vater - wurden hinter der Absperrung von der Ducati getroffen. Während der 1960 geborene Mann leichte Verletzungen davon trug, starb seine Tochter noch an der Unfallstelle. Die Frau (Jahrgang 1980) dürfte von der Maschine am Kopf getroffen worden sein. Für sie kam jede Hilfe zu spät.

Sofortiger Abbruch der Großglockner Trophy

Das Rennen wurde sofort abgebrochen. Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat einen Sachverständigen mit der Untersuchung beauftragt, der am Samstag bereits seine Arbeit aufgenommen hat. Der Veranstalter, der Motor-Veteranen-Club Zell am See, war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Die Großglockner Trophy ist ein Bergrennen für historische Rennmotorräder. Dazu werden auf der Großglockner Hochalpenstraße zwischen der Mautstelle Ferleiten und dem Fuscher Törl zwei Läufe zu je 12,9 Kilometern ausgetragen. Das Ziel des Rennens liegt auf knapp 2.500 Höhenmetern.

(APA)

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