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Großfahndung nach Messerattacke in Linz

Ein Kindergarten und eine Schule wurden von der Polizei abgesperrt
Ein Kindergarten und eine Schule wurden von der Polizei abgesperrt ©APA
Ein 35-Jähriger hat am Donnerstag in Linz seine Frau mit einem Messer niedergestochen und schwer verletzt. Bis zum späten Nachmittag brachte eine Großfahndung keinen Erfolg. Weil befürchtet wurde, dass der Mann auch den beiden gemeinsamen Kindern etwas antun könnte, wurden ein Kindergarten und eine Schule von der Polizei abgesperrt und die Geschwister in Sicherheit gebracht.

Laut Polizei habe ein 35-Jähriger aus Enns, der aus dem Kosovo stammt, aber nun staatenlos ist, gegen 11.15 Uhr vor einem Markt im Stadtteil Auwiesen seine Lebensgefährtin mit einem Messer angegriffen. Es sei offenbar auch ein Schuss gefallen, vermutlich aus einer Schreckschusspistole, so ein Polizeisprecher. Die Frau wurde schwer verletzt. Die 34-jährige Kroatin wurde am Tatort erstversorgt, dann ins Krankenhaus eingeliefert und operiert.

Nach der Tat flüchtete der Mann mit einem Auto. Ein Großaufgebot der Polizei und die Cobra durchkämmten zu Mittag die Umgebung nach dem Flüchtigen. Bis zum späten Nachmittag gab es aber keine Spur von ihm. Zum Motiv war vorerst nichts bekannt. Vorsorglich wurden der Kindergarten des dreijährigen Sohnes und die Schule der achtjährigen Tochter des Paares abgesperrt, die zwei Kinder abgeholt und bei einer Vertrauensperson in Sicherheit gebracht.

(APA)

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