Großartiger Rock in Vienna-Auftakt mit House of Pain und Macklemore & Ryan Lewis

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"Reunited and it feels so good": House of Pain am Freitag beim Rock in Vienna 2017
"Reunited and it feels so good": House of Pain am Freitag beim Rock in Vienna 2017 - © VIENNA.at / Sebastian Windisch
Bei perfekter Wetterlage durften am Freitagabend die rund 13.000 Besucher des Rock in Vienna 2017 kräftig abfeiern. Grund dafür lieferten neben der wiedervereinten Supergroup House of Pain vor allem Headliner Macklemore & Ryan Lewis und auch der gut gelaunte Left Boy.

Letzterer durfte sich dank überaus schrägem Comeback besonders bejubeln lassen, treue Fans waren aber sicher auch etwas überrascht.

Gelungener Auftakt zum Rock in Vienna 2017

“You missed me?” – Die Frage des Mannes mit den leuchtend orangen Shorts wurde auf der Donauinsel mit einem begeisterten “Yeah” beantwortet. Man kennt sich. Und so schien es auch niemanden zu überraschen, dass der Wiener Ferdinand Sarnitz mit dem Wiener Publikum auf Englisch parlierte. Eher unerwartet: Left Boys Sohn war als Zuhörer auf der Bühne mit dabei – zum ersten Mal, wie der stolze Papa verkündete.

Kollektiver Sirtaki(-Versuch)

Zur Familie Sarnitz gesellten sich Menschen in Ganzkörperanzügen und ein Sportgymnastik-Damenteam. Freunde des Künstlers waren zudem im Publikum und hatten Geburtstag – worauf die Fans gebeten wurden, doch ein Happy Birthday anzustimmen und zu tanzen. Was folgte, war der garantiert erste kollektive Sirtaki-Versuch am Rock in Vienna. Dass Eis ins Publikum geworfen wurde, war eine freundliche Geste – warum auch Klopapierrollen, blieb offen. Sie wurden im Gegensatz zu den Eislutschern umgehend Richtung Bühne retourniert. Das überaus junge Publikum hatte jedenfalls Freude am kurzweiligen Spaß.

Und ja, Musik spielte auch eine gewisse Rolle. Geboten wurde Altes und Neues – immerhin hat der Sohn von Andre Heller für August ein Album angekündigt. Dass Genres wie Hip-Hop, Jazz, Latin oder Electroswing von Left Boy fröhlich gemixt werden, passte zur lustigen Show. Gut funktionierten etwa das Lana-Del-Rey-Sample “Video Games”, der Song “Dangerous” oder – einer der Klassiker im Left-Boy-Universum – “Jack Sparrow”, das als Zugabe aufgeboten und heftig akklamiert wurde.

“Folsom Prison Blues”-Cover von House of Pain

Danach war Schluss mit Miniclub: Mit der US-Combo House of Pain enterten Legenden die Bühne, die ihren letzten Longplayer in jenem Jahr veröffentlicht haben, in dem so mancher Left-Boy-Fan vermutlich erst geboren wurde: 1996. Das Erwachsenenprogramm wurde von den Kids freundlich, aber doch eher reserviert aufgenommen. Dafür waren fortgeschrittene Konzertbesucher, gerne gekleidet in Beastie-Boys-T-Shirts, selig.

Die wiedervereinte US-Supergroup mit den Zeremonienmeistern Everlast (Erik Schrody) und Danny Boy (Daniel O’Connor) boten eine solide Show ganz ohne Firlefanz. Trotzdem: Stimmung kam erst beim Abschlusssong, dem Mega-Klassiker “Jump Around” auf. Ebenfalls sehr schön: ein Cover von Johnny Cashs “Folsom Prison Blues”.

Macklemore & Ryan Lewis begeisterten Jung & Alt

Jung und Alt feierten schließlich gemeinsam mit dem Erfolgs-Duo Macklemore & Ryan Lewis. Die Gäste von der US-Westküste boten eine perfekt choreografierte Show mit Hits wie “And we Danced”, “Downtown” oder “White Walls”. Macklemore alias Ben Haggerty machte den durchwegs begeisterten Inselgästen ein Kompliment: “Beautiful People!” Konkrete Zahlen dazu gab es von den Veranstaltern: Am heutigen Tag sind rund 13.000 Menschen zum Rock in Vienna geströmt, hieß es am Freitagabend.

(APA/Red.)

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