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Griechische Regierung berät Sparprogramm

Der griechische Ministerpräsident Samaras trifft sich am Mittwoch mit seinen Koalitionspartnern zu abschließenden Beratungen über die von Brüssel geforderten Einsparungen von 11,5 Milliarden Euro in den Jahren 2013 und 2014. Die neue Regierung will, dass diese Sparmaßnahmen gestreckt und auch auf die Jahre 2015 und 2016 verteilt werden.

Die griechische Gesellschaft könne keine weiteren Sparmaßnahmen schultern, argumentiert die Regierung. Die Wirtschaft des Euro-Krisenlandes wird nach Schätzungen auch dieses Jahr um fast sieben Prozent schrumpfen. Die neue Koalitionsregierung war im Juni in Athen mit dem festen Versprechen angetreten, die Fristen der für die Milliardenhilfen auferlegten Sparauflagen neu zu verhandeln. Zu diesem Ansinnen hatten sich Brüsseler Institutionen zuletzt zurückhaltend geäußert. Vom Urteil der "Troika" aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) hängt die Auszahlung weiterer Hilfszahlungen für das pleitebedrohte Griechenland ab.

Griechen-Pleite könnte bevorstehen

Das Land hofft auf Geldspritzen im August und September in Höhe von 12,5 Milliarden Euro. Aus Athener Kreisen hieß es, dass die Troika am 26. Juli wieder nach Griechenland zurückkehren soll, um mit Finanzminister Stournaras über die Einsparungen zu sprechen. Die Sparkontrolleure von EU, IWF und EZB waren am 9. Juli unmittelbar vor dem Treffen der Euro-Finanzminister nach Aussagen von Samaras mit der Bilanz abgereist, dass Griechenland abermals die Ziele des Sparpaktes verfehlt habe und bei den Reformen Gas geben müsse.

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