Athen und Troika vereinbaren Sparpaket

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Die griechische Regierung hat sich mit ihren internationalen Kreditgebern auf die Eckpunkte eines weiteren milliardenschweren Sparpakets geeinigt. "Es wurden Fortschritte registriert", sagte der Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF), Poul Thomsen, am Sonntag zu Reportern. Anfang September werde das Expertenteam zu weiteren Prüfungen zurückkehren.

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In der offiziellen Erklärung der Geldgeber hieß es, man sei sich mit den Griechen einig darüber geworden, dass noch größere Anstrengungen nötig seien, um die Sparziele zu erreichen. Der Plan sieht vor, dass 2013 und 2014 gut 11,5 Mrd. Euro eingespart werden. Die Details sollen der griechischen Bevölkerung Anfang September präsentiert werden. Die Zeitung "To Vima" berichtete von "schockierenden Kürzungen".

Dennoch äußerte sich ein hoher Mitarbeiter des griechischen Finanzministeriums am Sonntag zufrieden: Die Verhandlungen seien "sehr gut verlaufen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa. "Wir müssen Anfang September alles unter Dach und Fach haben, damit wir es der Eurogruppe präsentieren können." Dann soll die Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und IWF feststellen, inwieweit Athen seine Sparbemühungen tatsächlich umsetzt. Daraufhin könnte es Grünes Licht für weitere Finanzhilfen geben. Mit seinen älteren Zusagen ist Athen noch immer weit im Rückstand.

Das neue Sparprogramm sieht nach übereinstimmenden Informationen griechischer Medien eine weitere Verschlankung des Staates und erhebliche Einschnitte vor. Vorgesehen sind unter anderem Kürzungen bei den Gehältern der Staatsbediensteten und Angestellten staatlicher Unternehmen (2 Mrd. Euro) sowie Kürzungen bei Renten (2,6 Mrd. Euro) und Einsparungen bei Verteidigung sowie Bildung.

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