Goldpreis sollte bald wieder steigen

Von Verein Jahrgang 1937 Weiler
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Nach einer schon zehn Monate dauernden Korrekturphase wird der Dollarpreis für Gold in absehbarer Zeit wieder steigen, glaubt der Goldexperte der Erste Bank, Ronald Stöferle.

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Der Analyst führt zwei Gründe an: "Erstens ist die Stimmung so schlecht wie seit 2008 nicht mehr - das ist ein guter 'Kontraindikator'." Und zweitens wird in den Sommer- und Herbstmonaten das Metall erfahrungsgemäß teurer. Der jährliche Goldbericht der Ersten dringt jedes Jahr in seiner englischen Version zu einem Spezialpublikum selbst in entlegenen Internet-Winkeln vor. Zum ersten Mal hat das gelbe Metall nun das vor zwölf Monaten von Stöferle ausgegebene Preisziel nicht erreicht: Bei 2.000 Dollar sollte es heute stehen, tatsächlich sind es aber nur knapp 1.600 Dollar (1.302 Euro) geworden.

2.000-Dollar-Marke soll erreicht werden

Dies, obwohl verunsicherte Anleger den Preis im vergangenen September schon auf 1.920 Dollar getrieben hatten. Es folgte aber ein monatelanger Rückgang bzw. eine Seitwärtsbewegung. Beim nächsten Report, im Juli 2013, sollen die 2.000 Dollar nun aber wirklich erreicht sein. Während die Stimmung unter den Privaten zuletzt ins Negative gedreht habe, seien die Notenbanken als Käufer auf den Markt zurückgekehrt, sagte der Experte zur APA. "Von einer Bubble kann jedenfalls keine Rede sein."

Deflationäres Umfeld

Gold mache auch heute nur einen winzigen Bruchteil des weltweiten Finanzvermögens aus. Die Wirtschaft befinde sich in einem deflationären Umfeld und da habe sich das Edelmetall gut gehalten. Speziell für den Anleger im Euroraum sei "die Performance aber nicht schlecht gewesen - 26 Prozent in 12 Monaten."

 

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