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Goldener Sommer für Wälder Tourismus

"Abwarten“ ist auch die Devise bei der Jägeralpe.
"Abwarten“ ist auch die Devise bei der Jägeralpe. ©Peter Strauß
Sieben Prozent plus im Oktober sichert ein halbes Prozent plus für gesamte Sommersaison.

Egg. KommendeWoche ziehen die Wälder Touristiker bei der Hauptversammlung Bilanz – und es wird eine sehr erfolgreiche sein: dank eines überraschend starken Oktobers schließt der Sommer 2013 mit einem kleinen Nächtigungsplus ab – und gemeinsam mit dem Rekordwinter 2012/13 ergibt das für das Tourismusjahr 2012/13 das beste Ergebnis aller Zeiten.

Fast nicht mehr erwartet

„Als der September etwas ausgelassen hat und die Nächtigungen insgesamt ins Minus gerutscht waren, haben wir damit fast nicht mehr rechnen können, zumal der Oktober vom Wetter her nicht besonders begünstigt war. Umso mehr freut es uns, dass es doch noch eine kleine Steigerung gegenüber Sommer 2012 gab“, stellt Geschäftsführerin Herlinde Moosbrugger fest. Der Sommer 2013 brachte das beste Ergebnis seit 20 Jahren, wobei die damaligen Rekordergebnisse relativiert werden müssen. „Nach der deutschen Wiedervereinigung gab es damals einen unglaublichen Boom, Urlauber aus der ehemaligen DDR stürmten auch den Bregenzerwald. Mit dem Ergebnis, dass in den frühen 90er-Jahren mehr als 900.000 Sommer-Nächtigungen verzeichnet wurden. Davon sind wir seither natürlich ein Stück weit entfernt, aber 777.677 Nächtigungen sind ein schöner Erfolg. Mit den Winter-Nächtigungen haben wir damit auch das Rekordjahr 1990/91 um fast 50.000 Nächtigungen übertroffen.“ Das Nächtigungsplus geht zu einem Gutteil auf die deutlichen Zuwächse in Damüls (plus 8700 gegenüber Sommer 2012), Hittisau (plus 3200), Riefensberg (plus 2900), Sulzberg (plus 2800) und Au (plus 2600) zurück. Zulegen konnten auch Mellau, Andelsbuch und Krumbach, Bizau erzielte exakt das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr.

Große Unterschiede

13 Gemeinden mussten hingegen Einbußen hinnehmen – die stärksten mit mehr als 4600 in Lingenau und jeweils rund 2100 in Warth und Egg.Daraus wird ersichtlich, dass es innerhalb der Region große Unterschiede in der Entwicklung gab. Kein Trend lässt sich für die Subregionen ableiten, Gewinner und Verlierer gab es sowohl im hochalpinen Hinterwald als auch im Vorderwald. Ableiten lässt sich jedoch die Tatsache, dass sich Initiativen und Konzepte lohnen. Damüls hat im Zusammenhang mit der Skigebietsverbindung auch ein ambitioniertes Ausbauprogramm im Bettenbereich gestartet, das in spektakulären Nächtigungszuwächsen seinen Niederschlag fand. Gleiches Bild im Vorderwald: Riefensberg punktete schon im Winter mit seinem neuen Hotel – jetzt gab es auch im Sommer eine deutliche Steigerung.

Qualitätsoffensive

Stichwort Tophotel: Nicht nur in Riefensberg setzt man auf Qualität, dieser Trend ist in der gesamten Region feststellbar. „Wir hatten in den 70er- und 80er-Jahren einen Höchststand an Betten im Bereich von rund 17.000“, listet Obmann Helmut Blank auf. Bis 2002 seien davon fast ein Fünftel abgebaut worden und „inzwischen hat sich der Bettenstand bei etwa 15.000 eingependelt, wobei dieser Zuwachs fast zur Gänze auf die Kategorie 5/4-Sterne entfällt“, so Blank. In der höchsten Kategorie gibt es heute 39 Betriebe mit über 3000 Betten, vor zehn Jahren waren es 28 Betriebe mit etwas mehr als 2000 Betten.

Veränderungen abwarten

Mellau und Damüls haben nach dem Zusammenschluss der Skigebiete einen gewaltigen Schub erfahren. Gleiches erhofft man sich auch in Schröcken und Warth vom Jahrhundertprojekt Auenfeldjet, der die Skigebiete von Lech-Zürs sowie Warth-Schröcken zum größten Skigebiet Vorarlbergs verbindet. „Wir registrieren eine stark gestiegene Nachfrage auch aus Ländern, die bisher in unserer Gästestruktur kaum eine Rolle spielten“, stellt beispielsweise Seniorchef Oswald Jäger vom größten Haus der Region („Warther Hof“) fest. Mit Erweiterungen oder Modernisierungsmaßnahmen hält man sich auch in anderen Tophäusern (Steffisalpe, Jägeralpe usw.) zurück. Auch beim Neubau des Biberkopfs wartet man ab, wie man auf die Wünsche und Erwartungen neuer Gäste am besten eingehen kann. Das neben der Skigebietsverbindung zweite Jahrhundertprojekt für Warth, der „Biberkopf neu“ mit 120 Betten einschließlich neuer Zentrumsverbauung samt Tiefgarage mit 70 Stellplätzen, soll noch im November präsentiert und für die Baueingabe vorbereitet werden.

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