Gleichenfeier für Austrias Generali-Arena: “Nicht einfach nur vier Tribünen aufstellen”

Von David Mayr
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VIENNA.at war bei der Gleichenfeier auf der Baustelle der Generali-Arena dabei.
VIENNA.at war bei der Gleichenfeier auf der Baustelle der Generali-Arena dabei. - © VIENNA.at/David Mayr
Die Gleichenfeier auf der Baustelle der neuen Generali-Arena von Austria Wien stand ganz im Zeichen der Vorfreude auf die neue Spielstätte. Einen Seitenhieb gegen den Erzrivalen konnte sich FAK-Manager Markus Kraetschmer nicht verkneifen.

“Endlich Z’haus” lautet der Slogan, mit dem die Wiener Austria den Neubau der Generali-Arena in Wien-Favoriten bewirbt. Groß ist bei den Violetten die Vorfreude auf die Rückkehr in ihre Heimat, zumal der Fanzuspruch im Ausweichquartier Ernst-Happel-Stadion teils erschreckend ist.

“Das wird ein Schmuckkästchen der Sonderklasse”, blickte Klubpräsident Wolfgang Katzian bei der Gleichenfeier am Donnerstagvormittag euphorisch in die Zukunft. Trainer Thorsten Fink strich die infrastrukturellen Vorteile aus Sicht der Mannschaft hervor. Schließlich seien die ständigen Fahrten zum Training nach Steinbrunn ins Burgenland nicht optimal.

“Wir freuen uns, wenn wir einziehen können und alles beisammen haben. Hier dann im Sommer die Qualifikation zur Champions League zu spielen, was ja das Ziel ist, wäre großartig.”

Generali-Arena: Austria Wien “voll im Plan”

Der Stadionneubau ist das Herzstück des violetten S.T.A.R.-Projekts, der umfangreichen Infrastrukturoffensive der Austria. Die Generali-Arena wird in ein Vier-Sterne-Stadion nach UEFA-Kriterien verwandelt und dann 17.500 Zuschauern Platz bieten. Noch bedarf es einiger Vorstellungskraft, sich die fertige Spielstätte auszumalen. Dort, wo ab nächster Saison die violetten Kicker für Begeisterung auf den Rängen sorgen sollen, prägen derzeit Bagger und Baumaterial das Bild.

Der Eröffnungstermin im Juli nächsten Jahres werde jedenfalls halten, sowohl bei den Baukosten, als auch den Zeitplan betreffend liege man “voll im Plan”, wurde beim offiziellen Meeting auf der neuen Westtribüne verlautbart.

Nachhaltige Arena, die “Kult werden” soll

Finanzvorstand Markus Kraetschmer betonte die Nachhaltigkeit des Projekts. “Das ist auch der Unterschied zum anderen neuen Stadion in Wien. Wir wollten nicht einfach nur vier Tribünen aufstellen und das war’s”, ließ er einen Seitenhieb auf den Erzrivalen Rapid vom Stapel. “Bei uns hat jede Tribüne ihr eigenes Innenleben”. So werden “Viola-Pub”, Museum, VIP-Bereiche, Medienzentrum und Technikabteilung, die Mannschaftsräumlichkeiten sowie ein Kinderclub auf die vier Seiten aufgeteilt. Auf das Dach der Nordtribüne kommt eine Photovoltaik-Anlage, mit der man 90 Prozent des Eigenbedarfs abdecken will. Außerdem stellt die Austria Behälter zum Sammeln von Regenwasser auf.

“Dieses Stadion ist für den Klub sehr notwendig”, urteilte “Veilchen”-Legende Herbert Prohaska, der als Austrias Jahrhundertspieler natürlich nicht fehlen durfte. “Es wird, wie der Verein, im Laufe der Zeit Kult werden.”

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