Gisingen hat neuen Pfarrer

Von Gemeindereporter Emir T. Uysal
Pfarrer Peter Willi wurde vergangenen Sonntag in sein neues Amt eingeführt.
Pfarrer Peter Willi wurde vergangenen Sonntag in sein neues Amt eingeführt. - © Emir T. Uysal
Vergangenen Sonntag wurde Pfarrer Peter Willi (60) in sein neues Amt eingeführt.

FELDKIRCH Seit 1. September hat die Pfarre Gisingen ein neues Mitglied. Peter Willi (60) ist in Innsbruck geboren, hat in Jerusalem studiert und wurde 1981 zum Priester geweiht. Er war acht Jahre lang Kaplan in Silz (Tirol) und Lienz (Osttirol). Anschließend übernahm er 28 Jahre lang für die geistliche Familie „Das Werk“ im Ausland Priesterausbildungen und Leitaufgaben. Im Jänner dieses Jahres wurde Pater Thomas Felder aus Gisingen verabschiedet, um fortan als Generaloberer der Priestergemeinschaft zu wirken. Als Zwischenlösung wurde Pfarrer Josef Gruber interimistisch und mit Unterstützung von Pater Johann Fenninger in die Gisinger Pfarre gesandt. Bischof Benno Elbs hat Willi als neue Leitperson in Gisingen gutgeheißen und vergangenen Sonntag wurde Pfarrer Willi durch Dekan Roland Stefani beim Gottesdienst in sein Amt eingeführt. Die Ministranten luden anschließend zur Feier unter dem Motto „Feschta und Helfa“ mit einem Gourmet- und Sektfrühstück. Der Gesamterlös kam einem schwerbehinderten Kind aus Feldkirch zugute.

Neue Ära beginnt
In der neuen „Epoche“ will Pfarrer Willi zunächst die gesamte Pfarrgemeinschaft, alle Namen und die Verwandtschaftsbeziehungen kennenlernen. „Das braucht einige Zeit“, merkt er an. „Gisingen ist ein sehr lebendiger Organimus.“ Und sein erster Eindruck? „Dieses Dorf ist fast wie ein Urlaubsland, eine ruhige Wohngegend mit einer sehr guten Infrastruktur.“ Durch seine zahlreichen Reisen hat der Kosmopolit viele Erfahrungen mit dem Leid der Menschen gemacht. Das soll auch ein Schwerpunkt seines Amtes werden – Menschen, denen es materiell schlecht geht, mit diversen Aktionen unter die Arme zu greifen. Erstaunt zeigt sich der gebürtige Tiroler auch vom Engagement der Gisinger: „Das ist bemerkenswert: Hier helfen 212 Ehrenamtliche mit.“ Die neuen Aufgaben erstrecken sich von Gottesdiensten und Hausbesuchen über Seelsorgegespräche oder liturgische Jahre (Firmvorbereitung, Prozessionen etc.) bis hin zur Aufgabe, Menschen von der Wiege bis zum Grab zu begleiten. Für die Jugend wird Kaplan Johann Fenniger weiterhin unterstützend wirken.
„Jeder ist bei uns willkommen – und jeder kann an die Türen des Pfarrhauses klopfen … Wir wollen eine Pfarrgemeinde sein, die sich als eine frohe Glaubensgemeinschaft nach außen zeigt“, so der Pfarrer abschließend. „Für Fragen, Anregungen und Mithilfe sind wir immer offen.“ etu

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